Seniorenbundobmann Khol: "Werden für gerechte Pensionserhöhung kämpfen!"

Bundesvorstand des Österreichischen Seniorenbundes unterstützt einstimmig Unterschriftenaktion zur Kaufkraftsicherung der Pensionen

Wien (OTS) - Die Bundesvorstandssitzung des Österreichischen Seniorenbundes fand im Rahmen eines Treffens mit den CSU-Senioren und den CDU-Senioren in Passau statt. "Der Bundesvorstand hat, mit Blick auf die bevorstehenden Verhandlungen mit der Bundesregierung, einstimmig beschlossen, mit allen Mitteln für eine gerechte Pensionserhöhung 2008 zu kämpfen", berichtete Dr. Andreas Khol, der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes: "Alle Landesorganisationen werden, als erste Maßnahme, die Unterschriftenaktion des Österreichischen Seniorenrates zur Kaufkraftsicherung der Pensionen unterstützen. Wir rufen alle Österreicherinnen und Österreicher dazu auf, diese Aktion mitzutragen." Es sei nicht nur im Interesse der jetzigen Pensionisten, dass der Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH) zur Grundlage der jährlichen Pensionserhöhung wird. "Auch die österreichische Jugend kann, wenn sie in der Zukunft in Pension geht, nicht wünschen, dass ihre Pensionsanspruche dann von der Inflation stetig geschmälert werden", so Seniorenbundobmann Khol.

Nach der Opferbereitschaft der älteren Generationen, die in Jahren schlechter Wirtschaftslage geringere Pensionsanpassungen akzeptiert haben, müsse nun, angesichts der "sprudelnden Steuerquellen" und der drastischen Preissteigerungen der Lebenskosten, eine gerechte Pensionserhöhung erfolgen. Khol: "Wir lassen uns nicht schon wieder mit Einmalzahlungen abspeisen. Eine gerechte Pensionserhöhung ist mehr als nur notwendig. Alles was es dazu braucht ist guter Wille seitens der Regierung. Eine Gesetzesänderung ist hingegen nicht notwendig." Das Gesetz sieht explizit vor, den "Verbraucherpreisindex oder einen anderen Index" als Grundlage der Anpassung heranzuziehen. "Die Wertsicherung der Pensionen wurde schon lange versprochen, umgesetzt ist sie aber noch nicht. Die Regierung ist uns hier im Wort!", so Khol abschließend.

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