• 20.09.2007, 09:58:39
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Seniorenbundobmann Khol: "Werden für gerechte Pensionserhöhung kämpfen!"

Bundesvorstand des Österreichischen Seniorenbundes unterstützt einstimmig Unterschriftenaktion zur Kaufkraftsicherung der Pensionen

Wien (OTS) - Die Bundesvorstandssitzung des Österreichischen
Seniorenbundes fand im Rahmen eines Treffens mit den CSU-Senioren und
den CDU-Senioren in Passau statt. "Der Bundesvorstand hat, mit Blick
auf die bevorstehenden Verhandlungen mit der Bundesregierung,
einstimmig beschlossen, mit allen Mitteln für eine gerechte
Pensionserhöhung 2008 zu kämpfen", berichtete Dr. Andreas Khol, der
Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes: "Alle
Landesorganisationen werden, als erste Maßnahme, die
Unterschriftenaktion des Österreichischen Seniorenrates zur
Kaufkraftsicherung der Pensionen unterstützen. Wir rufen alle
Österreicherinnen und Österreicher dazu auf, diese Aktion
mitzutragen." Es sei nicht nur im Interesse der jetzigen
Pensionisten, dass der Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH)
zur Grundlage der jährlichen Pensionserhöhung wird. "Auch die
österreichische Jugend kann, wenn sie in der Zukunft in Pension geht,
nicht wünschen, dass ihre Pensionsanspruche dann von der Inflation
stetig geschmälert werden", so Seniorenbundobmann Khol.

Nach der Opferbereitschaft der älteren Generationen, die in Jahren
schlechter Wirtschaftslage geringere Pensionsanpassungen akzeptiert
haben, müsse nun, angesichts der "sprudelnden Steuerquellen" und der
drastischen Preissteigerungen der Lebenskosten, eine gerechte
Pensionserhöhung erfolgen. Khol: "Wir lassen uns nicht schon wieder
mit Einmalzahlungen abspeisen. Eine gerechte Pensionserhöhung ist
mehr als nur notwendig. Alles was es dazu braucht ist guter Wille
seitens der Regierung. Eine Gesetzesänderung ist hingegen nicht
notwendig." Das Gesetz sieht explizit vor, den "Verbraucherpreisindex
oder einen anderen Index" als Grundlage der Anpassung heranzuziehen.
"Die Wertsicherung der Pensionen wurde schon lange versprochen,
umgesetzt ist sie aber noch nicht. Die Regierung ist uns hier im
Wort!", so Khol abschließend.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund
Mag. Martin Amor
Tel.: 01/40126-157

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