GROSZ: ORF verkommt immer mehr zum Rotfunk

Noch nie war Benachteiligung der Opposition so offensichtlich

Wien (OTS) - "Einen weiteren unfassbaren Bruch der Objektivität in den gestrigen Informationssendungen des ORF" kritisiert BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz. "Die Info-Sendungen des öffentlich-rechtlichen ORF verkommen ausschließlich zu Rotfunksendungen, in denen lange und ausführlich jeder noch so sinnlose Beitrag über die mageren Taten und Handlungen der Bundesregierung gesendet wird. Der ORF ist kein Verlautbarungsorgan der Bundesregierung und schon gar nicht irgendeiner Partei verpflichtet. Noch nie war die Benachteiligung der unbequemen Oppositionsparteien so offensichtlich. Genau das, was die eher lahmen Generalsekretariate der Regierungsparteien nicht zusammenbringen, muss der ORF scheinbar in stundenlangen Werbesendungen für die Bruchpiloten der Bundesregierung erledigen", so Grosz.

So habe es keinerlei Berichterstattung über die neue Initiative des BZÖ zur Verschärfung der Sexualstrafdelikte in den abendlichen ZIB-Sendungen, aber dafür reihenweise vom ORF selbst eingeholte O-Töne von sozialdemokratischen Regierungsvertretern gebracht.

"Der neue Kurs von ORF-Generaldirektor Wrabetz, seine roten "Spezln" zu befriedigen, ist mehr als offensichtlich. Nur sollten sich Wrabetz und seine linken Zellen im ORF dann lieber sich als Pressesprecher in der Löwelstraße bewerben, aber niemals mehr als Generaldirektor einer öffentlich-rechtlichen Einrichtung unseres Landes", so Grosz abschließend. (Schluss)

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