Heinisch-Hosek: Geringschätzung von Gleichbehandlung in der Arbeitswelt durch Bartenstein?

Wien (SK) - Als "bedenklich" bezeichnete SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek die Tatsache, dass weder Wirtschaftsminister Martin Bartenstein noch Arbeitsstaatssekretärin Christine Marek es der Mühe wert finden, dem heute im Parlament tagenden Gleichbehandlungsausschuss Rede und Antwort zu stehen, obwohl die Berichte zur Gleichbehandlung in der Arbeitswelt auf der Tagesordnung sind. "Entgegen den Aussagen von Minister Bartenstein, ihm sei kein einziger Fall von Diskriminierung vorgelegt worden, behandeln wir heute im Ausschuss eine Reihe von Diskriminierungsfällen, die in sein Ressort fallen", erklärte Heinisch-Hosek am Mittwoch gegenüber dem Pressediesnt der SPÖ. ****

"Nachdem das taktische Agieren der ÖVP ohnehin dazu geführt hat, dass der Ausschuss die Berichte mit gehöriger Verspätung diskutiert, kommt nun hinzu, dass sowohl der zuständige BM Bartenstein als auch seine Stellvertreterin STS Marek das Thema Gleichbehandlung in der Arbeitswelt scheinbar nur gering schätzen", erklärt Heinisch-Hosek. "Ich frage mich, wie ernst kann der Minister die Gleichbehandlung nehmen, wenn er sich auf parlamentarischer Ebene nicht damit auseinandersetzen will?", so die SPÖ-Gleichbehandlungssprecherin.

Heinisch-Hosek abschließend: "Im Gegensatz zu den Lippenbekenntnissen von Bartenstein und Marek ist für Frauenministerin Doris Bures Gleichbehandlung ein großes Anliegen. Sie wird deshalb heute auch die Fragen des Ausschusses beantworten." (Schluss) up/mm

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