• 18.09.2007, 14:12:40
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FP-Mühlwerth: Weiterhin klares "Nein" zur Gesamtschule

Resultat der Gesamtschule wäre 2-Klassen-Bildungssystem

Wien,18-09-2007 (fpd) - Vollkommen unklar und ohne Zweifel
unsinnig sei die Forderung Felderers, eine Gesamtschule für 10 -
14-jährige Kinder in Österreich und in der Folge auch in Wien
einzuführen, so die Schulsprecherin der FPÖ-Wien, Bundesrätin Monika
Mühlwerth. Felderer hätte nicht einmal eine nennenswerte Begründung
für seinen Vorschlag. Negative Aspekte einer Gesamtschule gebe es
allerdings zur Genüge.

Eine Gesamtschule würde nur die Unzufriedenheit der Bevölkerung
schüren und zu Ausweichbewegungen in Privatschulen führen. Es käme
zweifellos zu einem 2-Klassen-Bildungssystem, in dem Kinder reicher
Eltern in private und jene armer Eltern in öffentliche Schulen
untergebracht werden. Dies könne weder sinn- und zweckerfüllend noch
zielführend sein. Daher spricht sich die FPÖ Wien klar gegen eine
Einführung der Gesamtschule aus, so Mühlwerth.

Das Problem der schlecht ausgebildeten Schüler bzw. die steigende
Tendenz der Schulabgänger ohne Abschluss sei außerdem keinesfalls den
Lehrern und Lehrerinnen der Bundeshauptstadt zuzuschreiben und dürfe
auch unter keinen Umständen auf deren Rücken ausgetragen werden.
Vielmehr sei die Ursache im Elternhaus zu suchen. Viele Eltern
ausländischer Schüler würden überhaupt keinen Wert auf Ausbildung
legen und ihre Kinder daher auch viel zu wenig unterstützen. Die
Folge seien weiterhin Sprachdefizite und allgemeines Desinteresse in
an der Schule selbst. Es müsse daher dringend an der Einstellung von
vor allem ausländischen Eltern gearbeitet werden, meint die
FP-Schulsprecherin weiter.

Dass Felderer zu dem Schluss kommt, das österreichische Schulsystem
sei einerseits zu teuer, andererseits wenig effizient, verwundert
nicht, da dies seit langem bekannt sei. Der Rechnungshof selbst hat
bereits vor langer Zeit festgestellt, dass der Verwaltungsapparat,
insbesondere auf der Ebene der Bezirks- und Landesschulinspektoren,
nicht effizient genug arbeite und im Grunde Teile davon unnötig am
Leben erhalten werden. Es ist nun höchst an der Zeit, diesen
ausgiebig zu überprüfen und allenfalls bedeutungslose, aber
kostenaufreibende Bereiche abzuschaffen, fordert Mühlwerth
abschließend. (Schluss) hn

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

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