LH Jörg Haider: Islam-Experten bestätigen Änderungsbedarf bei Religionsunterrichtsgesetz!

"Wir wollen keine radikalen Islamisten als Lehrer in Schulen" - Unverständliche Ablehnung der Unterrichtsministerin

Klagenfurt (OTS) - Die nach der Festnahme von Islamisten mit Al-Kaida-Hintergrund in Österreich erhobene Forderung des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider nach einer Änderung des Religionsunterrichtsgesetzes, erhält immer mehr Unterstützung von Experten. Der Islam-Experte Thomas Schmidinger verlangt etwa, der Staat solle mehr Kontrolle bei der Auswahl der muslimischen Religionslehrer üben. "Ich kenne viele Moslems, die ihre Kinder nicht in den Religionsunterricht schicken, weil sie dort fundamentalistisch indoktriniert würden. Da gibt es extreme Missstände", wird Schmidinger in einer heutigen Tageszeitung zitiert.

Haider: "Die Änderung des Religionsunterrichtsgesetzes ist ein Gebot der Stunde. Wir müssen verhindern, dass radikale Islamisten als Lehrer in Schulen arbeiten und dort ihre Thesen unter der Jugend verbreiten. Das geht aber nur, wenn in Zukunft der Staat und nicht die Religionsgemeinschaften darüber entscheiden, wer als Religionslehrer zugelassen wird."

Unverständlich ist für den Kärntner Landeshauptmann die Ablehnung durch die Unterrichtsministerin. "Während für Islam-Experten akuter Handlungsbedarf besteht, lehnt das Unterrichtsministerium jede Änderung ab. Diese Haltung ist fahrlässig, denn gerade heute sind zehntausende junge Muslime der zweiten und dritten Generation, die sich nicht integriert haben, besonders anfällig für den radikalen Islamismus", so Haider.

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