- 14.09.2007, 12:55:22
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Die Salzburger edu.card - ein zukunftsweisender Schülerausweis
Burgstaller: Nützlich wie ein "digitales Schweizermesser" / Einzigartiges Pilotprojekt startet an sechs Salzburger Schulen
Salzburg (OTS) - Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und
Kultur hat die Mitfinanzierung des Schulprojektes 'Education Card
Salzburg' - kurz edu.card - bewilligt. "Eine Jugendkarte, die viele
Vorteile in der Schule und außerhalb der Schule vereinigt. Sie
eröffnet bisher nicht verfügbare Möglichkeiten für Salzburgs Schüler,
Eltern und Schulen, um den Alltag in und außerhalb der Schulpforten
leichter zu bewältigen. Die neue Karte ist nützlich wie ein
'digitales Schweizermesser'. Damit ist Salzburg Vorreiter bei der
Weiterentwicklung des antiquierten papierenen Schülerausweises",
informierten Bildungsreferentin Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller
und der Amtsführende Präsident des Salzburger Landesschulrates, Prof.
Mag. Herbert Gimpl, heute, Freitag, 14. September. Von der edu.card
profitiert die gesamte Schulgemeinschaft, vor allem Schülerinnen und
Schüler, Pädagogen, Eltern und Erziehungsberechtigte.
Salzburger edu.card als österreichweites Vorbild
Das Pilotprojekt wäre ohne Unterstützung des Bundes nicht möglich
gewesen, streuten Burgstaller und Gimpl dem Vertreter des
Ministeriums Rosen. Und auch der zuständige Beamte im Ministerium für
Unterricht, Kunst und Kultur, Ministerialrat Dipl.-Ing. Dr. Robert
Kristöfl, zeigt sich von der Neuerung angetan: "Die Salzburger
Ausprägung der edu.card als Kombination von elektronischer
Schüler/innen- und Jugendkarte ist zukunftsweisend und trägt das
Potenzial für eine österreichweite Vorbildwirkung."
Durch die in Österreich einmalige Kombination der edu.card mit der
EURO<26 Jugendkarte und dem S-Pass, der Jugendkarte des Landes
Salzburg, die von Akzente Salzburg koordiniert wird, haben alle
edu.card-User/innen nicht nur einen Altersnachweis, sondern auch
Zugang zu mehr als 400 jugendrelevanten Ermäßigungen und Vorteilen im
Bundesland, mehr als 2.000 Preisvorteilen in Österreich und mehr als
150.000 Vorteilen in Europa.
Mit diesem Projekt können nicht nur schulische Funktionen
"bespielt" und damit wesentliche, administrative Erleichterungen
erzielt werden. Durch die Verbindung mit der EURO<26
Jugendkarte ist auch die Kombination von Schule und Freizeit
gelungen. "Im Hinblick auf die aktuelle Diskussion zum Thema
'zügelloses Trinken' ist diese Karte auch ein von der Salzbur-ger
Sicherheitsdirektion anerkannter Ausweis, der nach dem Salzburger
Jugendschutzgesetz als Alterslegitimation dient", so Burgstaller.
Die innovativen Schulen, die an diesem Projekt teilnehmen, sind
die HTL Salzburg, die HTL Hallein, die HTL Kuchl, das Werkschulheim
Felbertal, die HLW Neumarkt und die HAK Tamsweg. Im kommenden
Semester werden edu.cards für rund 5.500 Schüler/innen, Lehrer/innen
und Schulpersonal gedruckt. Die technisch anspruchsvolle Karte ist
vom Start weg für eine spätere Erweiterung um die digitale Signatur
vorbereitet. Ab jetzt können die vielfältigen schulbezogenen
Anwendungen, die von der Unterstützung bei der Schulgeldverwaltung
bis zum Ausdruck der Schulbesuchsbestätigungen reichen, über die in
den Pilotschulen aufgestellten edu.card-Terminals von den
edu.card-Karteninhaber/innen einfach umgesetzt werden.
Die Teilnahme am Pilot-Projekt edu.card ist freiwillig.
Schüler/innen und Eltern sind und werden über den Verwendungszweck
informiert, und ein Ausstieg kann jederzeit stattfinden. Die
Gültigkeit der Karte ist bis zum vorläufigen Ausscheiden des Schülers
bzw. der Schülerin aus der Schule festgelegt, als Deckungsbeitrag
wird ein einmaliger Selbstbehalt von 14 Euro pro
edu.card eingehoben. Über die Medien des S-Pass werden eine
regelmäßige Kommunikation über aktuelle Neuigkeiten und wichtige
Informationen im edu.card-Kontext mit allen relevanten Zielgruppen
möglich.
Rückfragehinweis:
Landespressebüro Salzburg
Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65
mailto:[email protected]
http://www.salzburg.gv.at
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