Prammer und Lapp unterstützen europapolitische Forderung nach Behindertengleichstellungsrichtlinie

Übergabe von 160 Unterschriften an ÖAR

Wien (SK) - "Wir streben in Europa in vielen Bereichen die Harmonisierung des Rechts an. Es ist eine Schande, dass wir bei der Gleichbehandlung von Behinderten noch nicht einmal wissen, wohin der Weg geht", so Nationalratspräsidentin Barbara Prammer am Mittwoch im Rahmen der Überreichung von 160 Unterschriften von SPÖ-Nationalratsabgeordneten und Parlamentsmitarbeitern an die Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation. Unterstützt werden soll mit den Unterschriften die europaweite Aktion "1millionfordisability", mittels derer der Forderung nach einer Behindertengleichstellungsrichtlinie auf europäischer Ebene Nachdruck verliehen werden soll. ****

"Behinderte und Nichtbehinderte müssen Hand in Hand gehen, um Barrieren niederreißen zu können", betonte die SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp. Sie zeigte sich sehr erfreut, dass der österreichische Beitrag für die Aktion schon fast erreicht sei, derzeit stehe man bei rund 15.500 Unterschriften. Gemeinsam mit Prammer wolle sie, Lapp, auch weiter für die Aktion eintreten und noch mehr Unterschriften im Parlament sammeln. Die Abgeordneten aller Parteien sollen aufgefordert werden, ihre Unterstützung kundzutun. (Schluss) sw

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