• 12.09.2007, 09:24:00
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Grüne Wien bilanzieren Aktion "Zu kurze Grünphasen"

80 problematische Ampelkreuzungen eingereicht - Grüne fordern Überprüfung der Ampelschaltungen in Wien

Wien (OTS) -

Dringenden Handlungsbedarf bei zu kurzen Grünphasen von Wiener
Fußgänger-Ampeln ortet die Seniorensprecherin der Grünen Wien,
Waltraut Antonov. Die Wienerinnen und Wiener haben nach einem Aufruf
der Grünen Wien innerhalb von zwei Wochen 80 Ampeln gemeldet, deren
Grünphase für Seniorinnen, gehbehinderte Menschen und Eltern mit
Kindern zu kurz geschaltet ist. Besonders betroffen sind
mehrstreifige Straßen, verteilt über alle Bezirke. Beispiele sind
etwa die Ampel bei der Kreuzung Triester Straße/Quellenstraße im 10.
Bezirk oder die Kreuzung Praterstraße/Nestroyplatz im 2. Bezirk. "Die
Grünen Wien fordern anlässlich dieser hohen Zahl eine Überprüfung des
Ampelsystems in Wien durch die zuständige Magistratsabteilung 46. Wir
fordern, dass das Wiener Verkehrssystem Rücksicht auch auf die
schwächsten VerkehrsteilnehmerInnen nimmt. Fußgänger-Ampeln dienen
dazu, eine sichere Straßen-Überquerung zu ermöglichen und dürfen
nicht langsame oder gehbehinderte VerkehrsteilnehmerInnen über die
Straße hetzen, verunsichern und ihnen das tägliche Leben erschweren",
so Antonov.

Der Anteil der zu Fuß zurückgelegten Wegstrecken nimmt mit dem Alter
zu. "Gerade für SeniorInnen ist es von großer Bedeutung, dass das
Verkehrssystem in Österreich barrierefrei gestaltet wird. Denn ein
Umfeld voller Barrieren führt zu Isolation und Verunsicherung", so
Antonov. "Die demographischen Veränderungen der Gesellschaft mit
immer älteren VerkehrsteilnehmerInnen erfordern hier ein radikales
Umdenken." Aber auch Andere, wie etwa gehbehinderte Menschen oder
Eltern mit Kleinkindern, leiden unter den teils absurden
Ampelschaltungen. Das haben die Beschwerden gezeigt. "Das Thema
trifft eine breite Bevölkerungsschicht. Deshalb bringen die Grünen
Wien im kommenden Gemeinderat einen umfassenden Antrag in den
Gemeinderat ein."

Wer eine "Problemampel" melden möchte, kann das weiterhin im Grünen
Klub im Rathaus unter 4000/81800 tun.

Rückfragehinweis:
Pressereferat, Mag. Katja Svejkovsky
Tel.: (++43-1) 4000 - 81814
Mobil: 0664 22 17 262
presse.wien@gruene.at

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