- 11.09.2007, 09:00:00
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Bessere Interoperabilität zwischen Microsoft Windows und SUSE Linux Enterprise Betriebssystemen: BMW und Siemens profitieren von der Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Novell
Interoperabilität der Technologieplattformen ermöglicht effizientere Prozesse, geringere Kosten und einfachere Verwaltung von Systemen.
Wien (OTS) - Die BMW AG und Siemens Corp. profitieren nun
ebenfalls von der Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Novell.
Microsoft und Novell hatten 2006 ein Abkommen geschlossen, um die
Interoperabilität zwischen Microsoft Windows und SUSE Linux
Enterprise Betriebssystemen zu verbessern. Damit soll es Kunden
erleichtert werden, ihre heterogenen IT-Infrastrukturen effizienter
zu managen und Kosten zu reduzieren. Microsoft liefert beiden Kunden
Gutscheine für den Support von SUSE Linux Enterprise und stellt ihnen
gemeinsam mit Novell neue Virtualisierungstechnologien zur Verfügung.
BMW und Siemens haben unabhängig voneinander Verträge mit Microsoft
geschlossen. Sie folgen damit dem Beispiel einer zunehmenden Anzahl
von Unternehmen wie Credit Suisse und HSBC, die die Vorteile der
Vereinbarung zwischen Microsoft und Novell nutzen.
"Interoperabilität bleibt eine der großen Herausforderungen für
unsere Kunden. Durch die Vereinbarung mit Microsoft bieten wir dafür
eine Lösung", sagt Susan Heystee, Vice President und General Manager
of Global Strategic Alliances bei Novell. "Die Unternehmen BMW und
Siemens sind in verschiedenen Geschäftsbereichen tätig, setzen aber
dieselbe Technologie-Plattform ein, um ihre Effizienz zu erhöhen.
Dies bedeutet, dass SUSE Linux Enterprise im Markt stetig wächst."
"Unsere Kunden möchten Lösungen, die es ihnen ermöglichen, besser
mit anderen Technologieplattformen zusammenarbeiten, und
Softwareanbietern die Möglichkeit eröffnen, technologische Brücken zu
schlagen, ohne geistige Eigentumsrechte zu verletzten", sagt Susan
Hauser, General Manager of Strategic Partnership and Licensing bei
Microsoft. "Darauf haben wir mit einer pragmatischen, auf die
Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnittenen Lösung geantwortet. Wir
verzeichnen einen stetigen Zuwachs an Kunden, die von den Vorteilen
unseres Partnerschaftsabkommens mit Novell profitieren." Aufgrund der
großen Anzahl von Linux-Anwendungen in Kundenumgebungen ist für
Siemens die Kompatibilität von Windows- und Linux-Plattformen
wichtig.
"Die Kunden von Siemens setzen heterogene Systemumgebungen ein,
daher ist die Zusammenarbeit zwischen Novell und Microsoft für uns
sehr wertvoll", sagt Dr. Manfred Wangler, Vice President, Corporate
Research and Technology bei Siemens. "Durch solche Vereinbarungen
können wir uns darauf konzentrieren, Innovationen zu entwickeln und
gemeinsam mit Partnern Prozesse zu verbessern und den nötigen Rahmen
für die Zusammenarbeit bereitzustellen."
Die Vereinbarung erleichert es BMW, eine duale Vendor-Strategie
für ihr Rechenzentrum umzusetzen und unterstützt damit die weltweiten
Computerservices des Unternehmens und zahlreiche Personal-,
Marketing- und Finanz-Anwendungen. Das Abkommen zwischen Microsoft
und Novell ermöglicht es der BMW Group, die Verwaltung der Systeme
noch effizienter und zuverlässiger zu betreiben. Zudem werden die
künftigen Virtualisierungsaktivitäten vereinfacht und mögliche
Probleme im Zusammenhang mit geistigen Eigentumsrechten entschärft.
Über die Microsoft-Novell-Vereinbarung
Die Microsoft Corporation und Novell Inc. sind am 2. November 2006
eine Kooperation eingegangen. In deren Rahmen entwickeln, vertreiben
und unterstützen beide Unternehmen eine Reihe neuer Lösungen, um die
Interoperabilität ihrer Produkte zu optimieren. Microsoft und Novell
haben darüber hinaus vereinbart, ihren Kunden gegenseitigen
Patentschutz für ihre jeweiligen Produkte zu gewährleisten. Die
Verträge gelten bis mindestens 2012. Kunden profitieren von der
Kooperation durch verbesserte Interoperabilität und Verwaltbarkeit
zwischen Windows und Linux und werden so flexibler in der Auswahl
ihrer Lösungen. Seit der Vereinbarung hat Novell mehr als 44 Prozent
SUSE Linux Enterprise Server-Bestellungen aus dem
Microsoft/Novell-Abkommen erhalten.
Die Microsoft Österreich GmbH ist eine Tochtergesellschaft der
Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden
Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen. Seit 1991
ist Microsoft mit einer eigenen Niederlassung in Wien vertreten, seit
2006 verfügt das Unternehmen zudem mit Microsoft-Photogrammetry über
eine F&E-Niederlassung in Graz. An beiden Standorten beschäftigt
Microsoft insgesamt rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das
Ziel ist es, gemeinsam mit mehr als 3.000 heimischen
Partnerunternehmen, Menschen und Unternehmen zu ermöglichen, durch
Software ihr volles Potenzial auszuschöpfen.
Alle aktuellen Presseaussendungen sowie Bildmaterial unter:
www.microsoft.com/austria/presse
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