- 09.09.2007, 11:16:10
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Sibiu - Sturm im Rückblick: Ungeduld angesichts der davonlaufenden Zeit
Beitrag der ChristInnen Europas sollte "deutlicher, klarer und intensiver" sein, bilanziert der lutherische Bischof und Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich
Sibiu (epdÖ) - Enttäuscht in der Hoffnung, "dass alle Menschen
wissen, dass wir nicht viel Zeit haben", äußerte sich der lutherische
Bischof Mag. Herwig Sturm in einem Gespräch mit epd Ö am Ende der
Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung am 8. September im
rumänischen Sibiu. Der Leiter der Delegation der österreichischen
Kirchen forderte, "der Beitrag der ChristInnen Europas sollte
deutlicher, klarer und intensiver sein, wie es der Not der Welt
angesichts der davonlaufenden Zeit entspricht".
"Mich hat unruhig werden lassen", so der Bischof und Vorsitzende des
Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, "dass die ökumenische
Karawane sich immer wieder niedergelassen hat, um vor der Tür des
großen Versammlungszeltes Grußworte zu sprechen und Präliminarien zu
erörtern."
Als "etwas ganz besonderes" wertete Sturm in der
Begegnungsmöglichkeit mit den anderen Kirchen vor allem die Tatsache,
dass sich die Ökumene in Österreich während der Tagung in enger
Zusammenarbeit der österreichischen kirchlichen Delegationen
auswirke. Das gelte auch für die Arbeit an den Vorschlägen zur
Schlussbotschaft der Versammlung.
Insgesamt sei zu beobachten gewesen, dass immer wenn die
TeilnehmerInnen außerhalb des vorgeplanten Ablaufs des Treffens "zum
Reden kamen", viel Ungeduld spürbar war.
Zum Tagungsort erklärte Sturm, Siebenbürgen habe sich in den letzten
Jahren stark geändert. Sibiu/Hermannstadt präsentiere sich einladend,
aber der Bruch mit der Wirklichkeit eines armen Landes sei zu spüren.
Rückfragehinweis:
epdÖ
Tel.: (01) 712 54 61 DW 12
Dr. Thomas Dasek
mailto:[email protected]
http://www.evang.at
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