VP-Cortolezis-Schlager: Brandsteidl möchte Eltern per Gesetz mundtot machen

Nicht Bewährtes zerschlagen, sondern weiterentwickeln

Wien (VP-Klub) - Die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager, erteilt dem Gesetzesentwurf zur Neuen Mittelschule eine klare Absage. "Hier wird lediglich versucht, die AHS durch die Hintertüre über eine Novelle des Schulorganisationsgesetzes zu zerschlagen, dem können wir nicht zustimmen", so Cortolezis-Schlager.

Keine Zwangsbeglückung

"Die neue Mittelschule ist bis heute nur eine Worthülse ohne inhaltliche Konzepte geblieben. Hier wird klar versucht, die bewährte Schulpartnerschaft auszuhebeln, offenbar hat die SPÖ kein Vertrauen in die Meinung der Schülerinnen und Schüler und deren Eltern. Wir sprechen uns ganz klar gegen jegliche Zwangsbeglückung aus, die Wahlfreiheit ist für uns zwingend notwendig", meint die VP-Bildungssprecherin. Eine Schulreform müsse gemeinsam mit den Kindern und Eltern gemacht werden und nicht gegen deren Willen. 65% der Wienerinnen und Wiener lehnen eine derartige Zwangsbeglückung ab.

Der Schulversuch der KMS sei laut Cortolezis-Schlager wissenschaftlich zu evaluieren und auf Basis dessen weiterzuentwickeln, indem man die Vielzahl an Erfahrungen einfließen lasse. So sei sichergestellt, dass überall dieselben Leistungsstandards gelten und die Chancengleichheit für alle Schüler und Schülerinnen gegeben sei.

Wahlfreiheit und Vielfalt

"Wahlfreiheit und Vielfalt lauten die zwei Prinzipien, die eine fruchtbare Zusammenarbeit in der Modellentwicklung und -umsetzung zwischen Wiener SPÖ und ÖVP sicherstellen. Sollten diese nicht gewährleistet sein, muss die ÖVP Wien ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit auf diesem Gebiet leider wieder zurückziehen", so Cortolezis-Schlager.

Schon heute sollten, so die VP-Bildungssprecherin, Kinder der 1. Leistungsgruppe der Hauptschule bzw. der KMS sowie solche, die die Unterstufe der AHS besuchen, gleiche Kenntnisse vorweisen können -die Wirklichkeit sei aber eine andere. "Warum kümmert sich die SPÖ nicht endlich um Schulqualität?", schließt Cortolezis-Schlager.

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