Mattel zieht Konsequenzen

Unternehmen setzt weitere Sicherheitsstandards

Wien (OTS) - Mattel hat auf Basis der letzten Rückrufe
Konsequenzen gezogen und die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Zulieferern beendet. Jene Zulieferer, die für die Produktion der mangelhaften Produkte verantwortlich waren, wurden mit sofortiger Wirkung gekündigt.

Gleichzeitig hat Mattel ein verstärktes Prüfsystem eingeführt, das den gesamten Fertigungsprozess der Spielsachen sowie das fertige Produkt abtestet. Mattel verfügt über ein umfassendes und detailliertes Sicherheitssystem und setzt damit Standards für die zukünftige Produktion der Spielsachen. Im Rahmen dieser umfangreichen Tests wurden unzulässige Bleigehalte in einzelnen Zubehörteilen ermittelt. Mattel ruft in Österreich freiwillig weitere acht Produkte zurück.

Der aktuelle freiwillige Rückruf, der auf neuen Sicherheitsstandards des Mattel Konzerns basiert, betrifft in Österreich sieben Tier- und Möbel-Spielsets, die unter der Marke Barbie verkauft wurden, sowie ein Produkt der Marke Geotrax. Es sind KEINE Barbie Puppen von dem Rückruf betroffen. Die Anzahl der betroffenen Spielzeuge beläuft sich in Österreich auf rund 3.790 Stück. Mattel übernimmt Verantwortung und tauscht alle durch Rückrufe betroffenen Spielzeuge kostenfrei gegen gleich- oder höherwertige Produkte aus. Dazu sind weder Originalverpackung noch Kassabon nötig. Die Produkte können kostenfrei an Mattel zurückgeschickt werden. Für nähere Informationen hat Mattel die Website www.mattel.de/service eingerichtet. Endverbraucheranfragen beantwortet Mattel unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/20 28 01.

Laufende Untersuchungen haben nun weitere, in den Rückruf einzubeziehende Produkte entdeckt, die über Vertragshersteller bezogen worden waren. Diese Lieferanten haben nicht die von Mattel und gesetzlich zertifizierte Farbe verwendet. Durch diese Vertrauensverletzung in einer bestehenden Partnerschaft in Sachen Spielzeugproduktion und der Verantwortung gegenüber Kindern und Eltern hat Mattel entschieden, diese Rückrufaktion zu starten.

"Wir haben unsere Prüfsysteme erneut verstärkt und werden Lieferanten, Produktion sowie das Endprodukt noch gründlicher überprüfen," betont Stephanie Wegener, Marketing Mattel Österreich.

Die Produkte im Detail

Folgende Kleinteile von sieben Zubehörprodukten der Marke Barbie und ein Zubehör eines Geotrax Spielzeugs sind in Österreich vom Rückruf aufgrund der Bleiwerte betroffen:

  • J9485 (aus Sort. J9484) Barbie Hundehaus (Umzutauschendes Teil: Hund)
  • J9486 (aus Sort. J9484) Barbie Katzenhaus (Umzutauschendes Teil: Katze)
  • K8606 (aus Sort. K8505) Barbie, Tisch & Stühle (Küche) (Umzutauschende Teile: Hund, Teller mit Speisen, Salatschüssel, Kartoffel-Chips-Schüssel)
  • K8607 (aus Sort. K8605) Barbie Badewanne & Toilette (Bad) (Umzutauschendes Teil: Katze)
  • K8608 (aus Sort. K8605) Barbie Sitzcouch & Tisch (Wohnzimmer) (Umzutauschendes Teil: Katze)
  • K8609 (aus Sort. K8605) Barbie Tisch & Stuhl (Schlafzimmer) (Umzutauschendes Teil: Hund)
  • K8613 (aus Sort. K8610 bzw. L1207) Barbie Sofa & Tisch (Wohnzimmer) (Umzutauschendes Teil: Handtasche)
  • H5705 Geotrax Güterzug mit Waggon (Umzutauschendes Teil: Lokomotive)

Mattel arbeitet mit der U.S. Consumer Product Safety Commission (amerikanische Verbraucherschutzbehörde) sowie anderen Regulierungsbehörden weltweit zusammen. Auch in Österreich arbeitet Mattel eng mit den für den Verbraucherschutz zuständigen
Behörden und Ministerien zusammen. Ebenso arbeitet Mattel weltweit mit seinen Händlern daran, betroffene Produkte zu identifizieren und aus deren Verkaufsräumen und Lagern zu entfernen.

Rückfragen & Kontakt:

Mattel
Stephanie Wegener
Marketing Manager
Tel.: +43-2236-49111
stephanie.wegener@mattel.com

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