• 04.09.2007, 18:49:57
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Österreichische Moslems sollen sich beim Papst entschuldigen

Wiener Akademikerbund fordert Rücknahme beleidigender Äußerungen aus Anlaß des Papstbesuches Wien (TP/OTS) - Vor genau einem Jahr hat der Wiener Imam Adnan Ibrahim Papst Benedikt XVI. wegen seiner "Regensburger Rede" als Narr und dummen Menschen beschimpft, ihn mit Flüchen belegt und ihm einen baldigen Tod gewünscht. Der Papst hatte anlässlich seines Deutschland-Besuches auf das klärungsbedürftige Verhältnis von Islam und Gewalt hingewiesen und darauf hingewiesen, daß die Vereinbarkeit von Vernunft und Religion im Islam derzeit keine Selbstverständlichkeit sei. Der unqualifizierte Ausbruch Scheich Ibrahims ist auch deshalb inakzeptabel, weil dieser als Dozent an der Religionspädagogischen Akademie in dieser Funktion von österreichischen Steuerzahlern und damit mehrheitlich von katholischen Christen bezahlt wird. Die weltweiten, teils äußerst gewaltorientierten Reaktionen von Mosems haben bewiesen, daß die Besorgnis des Papstes nicht unberechtigt war. Von österreichischen Moslems, die sich gerne als integrationsbereit bezeichnen und die Idee eines "Euro-Islam" für sich reklamieren, sollte jedoch erwartet werden, daß die Herausforderung durch das Papstwort als Chance einer konstruktiven Auseinandersetzung mit den Defiziten in der bisherigen Entwicklung des Islam begriffen wird. Tatsächlich hat der Islam bis dato keine Klarheit betreffend die Themen Rechtsstaatlichkeit, Gleichberechtigung der Frauen, Menschenrechte, Vergeltungsrecht etc. hergestellt. Im immer wieder eingeforderten Dialog der Religionen und Kulturen sind die Muslime Österreichs dem Papst klärende wie konstruktive Worte schuldig geblieben. Der Wiener Akademikerbund fordert daher Scheich Ibrahim und mit ihm die gesamte Islamische Glaubensgemeinschaft auf, sich gelegentlich der bevorstehenden Visite des Heiligen Vaters bei diesem für die inakzeptablen Schmähungen zu entschuldigen und in einen "Dialog der echten Wahrheitsfindung" einzutreten. Rückfragehinweis: Wiener Akademikerbund Mag. Christian Zeitz (Leiter Arbeitskreis Christentum und Islam) Tel.: 0676/56 15 901 *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0244 2007-09-04/18:49 041849 Sep 07

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