- 04.09.2007, 17:17:56
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ÖSTERREICH: Drexler attackiert SPÖ und Bundespräsident Fischer
Der steirische ÖVP-Klubobmann Christopher Drexler fordert weiter die Abschaffung der Neutralität
Wien (OTS) - In einem Gastkommentar für die Tageszeitung
ÖSTERREICH bekräftigt der steirische VP-Klubobmann Christopher
Drexler seine Initiative für eine Debatte über die Neutralität. Er
wirft Bundespräsident Heinz Fischer und Kanzler Alfred Gusenbauer
zugleich Unehrlichkeit in der Neutralitätsdebatte vor. Anstatt die
Bevölkerung weiter zu täuschen seien neue Ehrlichkeit und eine offene
Diskussion nötig.
Drexler: "Wer in der Neutralität die allein glückselig machende
Strategie für Österreichs Zukunft sieht, täuscht sich und andere! Es
ist lächerlich, wenn sich der Präsident und der Bundeskanzler hier
als selbsternannte Gralshüter der Österreichischen Neutralität
aufspielen. Auch hier vermisse ich sehr stark die intellektuelle
Redlichkeit und Ehrlichkeit."
Unter einem SPÖ-Kanzler, nämlich Franz Vranitzky, hätten
US-Flugzeuge tagtäglich im Zuge der Operation "Desert-Storm" den
österreichischen Luftraum überquert: "Heinz Fischer war damals
Nationalratspräsident und Alfred Gusenbauer Bundesrat. War Österreich
damals nicht auch neutral?"
Drexlers Vorschlag der Abschaffung der Neutralität solle daher
auch ein Beitrag zu einer neuen Offenheit und Ehrlichkeit in der
Politik sein: "Die Neutralität war 1955 ein Kompromiss und ist somit
ein Relikt aus der Nachkriegsordnung, welches zu einer Art
Ersatz-Staatsreligion wurde. Heute geht es aber aus unserer Sicht um
eine neue Politik der Solidarität in Europa" schreibt Drexler in
ÖSTERREICH.
Rückfragehinweis:
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