Graf: Anteil von Schülern mit nichtdeutscher Muttersprache auf maximal 30 Prozent beschränken

FPÖ verlangt umfassende Reform des Unterrichtswesens

Wien (OTS) - Das Bildungssystem müsse grundsätzlich reformiert werden, meinte heute FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Martin Graf. Die Klassenzahl von 25 Schülern müsse durchgängig im gesamten Unterrichtswesen umgesetzt werden, nicht nur in den Pflichtschulen. Außerdem müsse in den Klassen der Anteil von Schülern mit nichtdeutscher Muttersprache auf maximal 30 Prozent beschränken werden.

Graf verwies in diesem Zusammenhang auf die im Juni dieses Jahres präsentierte freiheitliche Bildungsstrategie, die eine umfassende Reform des Unterrichtswesens beinhaltet. So soll die Unterstufe, welche die Hauptschule und AHS betrifft, in Zukunft fünfjährig sein, wobei die Hauptschule in 2 Leistungsstufen geführt wird. Ein Übertritt von der AHS oder der Hauptschule in die AHS-Oberstufe, beziehungsweise in eine Berufsbildende Höhere Schule (BHS) bedarf eines entsprechenden Notendurchschnitts. Wird dieser nicht erreicht, so kann der Übertritt - im Sinne der Chancengewährung - in einem einjährigen Aufbaulehrgang geschafft werden. Diese Sekundarstufe 2 -die so genannte Oberstufe - soll drei, beziehungsweise bei der BHS dreieinhalb Jahre dauern.

Weiters beinhaltet das Freiheitliche Bildungskonzept ein Bekenntnis zur ziffernmäßigen Schulnote, eine Notenvergabe nach zentral vorgegebenen Leistungs- und Bildungsstandards, sowie die Wiedereinführung der Beurteilung der äußeren Form der Arbeiten in der Pflichtschule und verpflichtende Verhaltensregeln mit entsprechenden Konsequenzen.

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