- 03.09.2007, 12:52:26
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Graf: Anteil von Schülern mit nichtdeutscher Muttersprache auf maximal 30 Prozent beschränken
FPÖ verlangt umfassende Reform des Unterrichtswesens
Wien (OTS) - Das Bildungssystem müsse grundsätzlich reformiert
werden, meinte heute FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Martin Graf. Die
Klassenzahl von 25 Schülern müsse durchgängig im gesamten
Unterrichtswesen umgesetzt werden, nicht nur in den Pflichtschulen.
Außerdem müsse in den Klassen der Anteil von Schülern mit
nichtdeutscher Muttersprache auf maximal 30 Prozent beschränken
werden.
Graf verwies in diesem Zusammenhang auf die im Juni dieses Jahres
präsentierte freiheitliche Bildungsstrategie, die eine umfassende
Reform des Unterrichtswesens beinhaltet. So soll die Unterstufe,
welche die Hauptschule und AHS betrifft, in Zukunft fünfjährig sein,
wobei die Hauptschule in 2 Leistungsstufen geführt wird. Ein
Übertritt von der AHS oder der Hauptschule in die AHS-Oberstufe,
beziehungsweise in eine Berufsbildende Höhere Schule (BHS) bedarf
eines entsprechenden Notendurchschnitts. Wird dieser nicht erreicht,
so kann der Übertritt - im Sinne der Chancengewährung - in einem
einjährigen Aufbaulehrgang geschafft werden. Diese Sekundarstufe 2 -
die so genannte Oberstufe - soll drei, beziehungsweise bei der BHS
dreieinhalb Jahre dauern.
Weiters beinhaltet das Freiheitliche Bildungskonzept ein Bekenntnis
zur ziffernmäßigen Schulnote, eine Notenvergabe nach zentral
vorgegebenen Leistungs- und Bildungsstandards, sowie die
Wiedereinführung der Beurteilung der äußeren Form der Arbeiten in der
Pflichtschule und verpflichtende Verhaltensregeln mit entsprechenden
Konsequenzen.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
Tel.: +43-664-44 01 629, mailto:karl-heinz.gruensteidl@fpoe.at
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