- 03.09.2007, 10:40:19
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Mikl-Leitner: Bereits 2.500 Kinder besuchen die Nachmittagsbetreuung
Klare Absage an Einheitsbrei "Gesamtschule"
St. Pölten (NÖI) - Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist
eine der größten Herausforderungen, vor denen junge Familien heute
stehen. Vor allem nach der Schule am Nachmittag wird die Nachfrage
immer größer. Aus diesem Grund hat Niederösterreich als erstes
Bundesland die Initiative der NÖ Nachmittagsbetreuung gestartet.
Zunächst wurde die Nachmittagsbetreuung an Volks- und Sonderschulen
gefördert und 24 Standorte haben die Nachmittagsbetreuung angeboten.
Im kommenden Schuljahr 2007/08 bieten bereits insgesamt 125
Schulstandorte in Niederösterreich eine Nachmittagsbetreuung nach dem
NÖ Fördermodell an. Insgesamt profitieren davon bereits 2500 Kinder,
freut sich Familienlandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.
Einzigartig in Österreich ist, dass diese Betreuungsform vom Land
gefördert wird. Und zwar folgendermaßen: Benötigen mindestens 15
Kinder eine Nachmittagsbetreuung, so fördert das Land eine Gruppe mit
5.000 Euro, zwei Gruppen mit 7.500 Euro bzw. drei Gruppen mit 10.000
Euro pro Jahr und Standort. Die Nachmittagsbetreuung hat zusätzlich
den Vorteil, dass sie klassen-, schulstufen- oder schulübergreifend
stattfinden kann. "Gemeinsam mit unseren Gemeinden reagieren wir auf
die Veränderungen in der modernen Arbeitswelt und schaffen
punktgenaue Kinderbetreuungsangebote zur Unterstützung der
berufstätigen Eltern", so Familienlandesrätin Mag. Johanna
Mikl-Leitner über die Zusammenarbeit mit den NÖ Gemeinden.
Eine klare Absage erteilt Mikl-Leitner an den von den Sozialisten
geforderten "Einheitsbrei" namens Gesamtschule. Die Gesamtschule
würde nämlich den Tod unserer kleinen Landschulen bedeuten. Im
Klartext müsste ein Drittel der 263 Hauptschulen sperren, die es in
Niederösterreich gibt. Grund dafür ist, dass nur noch größere Schulen
mit mindestens 250 Schülern geführt werden könnten. Mit der
Volkspartei Niederösterreich wird es eine derartige
bildungspolitische Katastrophe sicherlich nicht geben.
Vorteile der Nachmittagsbetreuung liegen auf der Hand: Die Kinder
genießen bei der Nachmittagsbetreuung an Pflichtschulen den Vorteil,
dass sie sich in einer vertrauten Umgebung aufhalten und keinen
Risiken und Gefahren durch einen Ortswechsel ausgesetzt sind.
Außerdem erfolgt die Betreuung durch Lehrer und qualifiziertes
pädagogisches Personal. Für die Eltern stellt die
Nachmittagsbetreuung an einer Pflichtschule eine sehr kostengünstige
und professionelle Betreuung dar und trägt außerdem zur besseren
Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei. Die Gemeinde kann von bis zu
10.000 Euro pro Jahr und öffentlichem Schulstandort für neu
geschaffene Betreuungsplätze profitieren. Mit einem Wort: Die
Nachmittagsbetreuung an Pflichtschulen ist ein Gewinn für alle.
Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich Öffentlichkeitsarbeit Mag. Philipp Maderthaner Tel: 02742/9020 DW 151 Mob: 0664/4121478 mailto:philipp.maderthaner@vpnoe.at www.vpnoe.at
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