Mikl-Leitner: Bereits 2.500 Kinder besuchen die Nachmittagsbetreuung

Klare Absage an Einheitsbrei "Gesamtschule"

St. Pölten (NÖI) - Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine der größten Herausforderungen, vor denen junge Familien heute stehen. Vor allem nach der Schule am Nachmittag wird die Nachfrage immer größer. Aus diesem Grund hat Niederösterreich als erstes Bundesland die Initiative der NÖ Nachmittagsbetreuung gestartet. Zunächst wurde die Nachmittagsbetreuung an Volks- und Sonderschulen gefördert und 24 Standorte haben die Nachmittagsbetreuung angeboten. Im kommenden Schuljahr 2007/08 bieten bereits insgesamt 125 Schulstandorte in Niederösterreich eine Nachmittagsbetreuung nach dem NÖ Fördermodell an. Insgesamt profitieren davon bereits 2500 Kinder, freut sich Familienlandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Einzigartig in Österreich ist, dass diese Betreuungsform vom Land gefördert wird. Und zwar folgendermaßen: Benötigen mindestens 15 Kinder eine Nachmittagsbetreuung, so fördert das Land eine Gruppe mit 5.000 Euro, zwei Gruppen mit 7.500 Euro bzw. drei Gruppen mit 10.000 Euro pro Jahr und Standort. Die Nachmittagsbetreuung hat zusätzlich den Vorteil, dass sie klassen-, schulstufen- oder schulübergreifend stattfinden kann. "Gemeinsam mit unseren Gemeinden reagieren wir auf die Veränderungen in der modernen Arbeitswelt und schaffen punktgenaue Kinderbetreuungsangebote zur Unterstützung der berufstätigen Eltern", so Familienlandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner über die Zusammenarbeit mit den NÖ Gemeinden.

Eine klare Absage erteilt Mikl-Leitner an den von den Sozialisten geforderten "Einheitsbrei" namens Gesamtschule. Die Gesamtschule würde nämlich den Tod unserer kleinen Landschulen bedeuten. Im Klartext müsste ein Drittel der 263 Hauptschulen sperren, die es in Niederösterreich gibt. Grund dafür ist, dass nur noch größere Schulen mit mindestens 250 Schülern geführt werden könnten. Mit der Volkspartei Niederösterreich wird es eine derartige bildungspolitische Katastrophe sicherlich nicht geben.

Vorteile der Nachmittagsbetreuung liegen auf der Hand: Die Kinder genießen bei der Nachmittagsbetreuung an Pflichtschulen den Vorteil, dass sie sich in einer vertrauten Umgebung aufhalten und keinen Risiken und Gefahren durch einen Ortswechsel ausgesetzt sind. Außerdem erfolgt die Betreuung durch Lehrer und qualifiziertes pädagogisches Personal. Für die Eltern stellt die Nachmittagsbetreuung an einer Pflichtschule eine sehr kostengünstige und professionelle Betreuung dar und trägt außerdem zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei. Die Gemeinde kann von bis zu 10.000 Euro pro Jahr und öffentlichem Schulstandort für neu geschaffene Betreuungsplätze profitieren. Mit einem Wort: Die Nachmittagsbetreuung an Pflichtschulen ist ein Gewinn für alle.

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