- 03.09.2007, 09:31:22
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Platter: Ansturm auf neuen Reisepass erfolgreich gemeistert
Täglich über 5.000 Pässe produziert - Österreich bei Zustellung an die Bürger Europaspitze
Wien (OTS) - Die Hauptreisezeit hat wie erwartet zu einem
besonderen Ansturm auf den neuen Sicherheitspass mit Chip geführt.
Insgesamt wurden in den Sommermonaten mehr als 500.000 Reisepässe
produziert, personalisiert und innerhalb von maximal 5 Tagen
zugestellt. "Entscheidend für das erfolgreiche Meistern des großen
Ansturms waren der beeindruckende Einsatz aller beteiligten Stellen,
von den Magistraten und Bezirkshauptmannschaften über das
Innenministerium bis zur Österreichischen Staatsdruckerei," stellte
Innenminister Günther Platter erfreut fest. "Noch nie wurden in
Österreich so viele Pässe in so kurzer Zeit produziert und
ausgestellt. Das ist eine Leistung, auf die man auch im
internationalen Vergleich stolz sein kann."
Allein in der Hauptreisezeit wurde eine solche Menge von Pässen
ausgegeben, die üblicherweise in einem ganzen Jahr benötigt wird.
Seit Einführung des Sicherheitspasses im Juni 2006 wurden
mittlerweile 1,3 Millionen Stück ausgeliefert. "Wenn es um die rasche
Zustellung an die Bürger geht, ist Österreich Europaspitze", sagte
Platter. Während die Zustellung bei uns nach maximal 5 Tagen erfolgt,
muss man etwa in Deutschland eine von den Behörden genannte Wartezeit
von 3 bis 6 Wochen in Kauf nehmen. In Frankreich müssen
Passantragsteller 4 Wochen und in den USA sogar 10 bis 12 Wochen
warten.
Erreicht wird dieser im internationalen Vergleich hervorragende
Servicegrad auch durch ein ausgeklügeltes Logistik- und
Produktionskonzept, das auch beim neuen Führerschein in
Scheckkarten-Format Anwendung findet. Dabei gibt es bei 1,3 Millionen
Pässen bisher keine einzige technische Beanstandung. Um die
Alltagstauglichkeit des Passes zu garantieren, wurde eine Vielzahl
von Belastungstests vorgenommen. So wurden vor allem die
Temperaturempfindlichkeit und die Verformung des Passes ausführlich
getestet.
Zur Gewährleistung der besten Sicherheit, wurde der neue
Sicherheitspass mit einem fingernagel-großen Chip und unter Anwendung
neuer Druck-Technologien produziert. Auf dem Chip werden jene Daten,
die auch im Inneren des Passes aufgedruckt sind, elektronisch und
geschützt durch ein digitales Siegel aufbewahrt.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Inneres Pressesprecherin des Innenministers Mag. Michaela Huber Tel.: +43-(0)1-531 26-2010 mailto:[email protected] Bundesministerium für Inneres - Infopoint Tel: +43-(0)1-531 26-2488 mailto:[email protected] www.bmi.gv.at
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