Einigung bei UNO-Klimagesprächen - FPÖ skeptisch

Hofer glaubt nicht an Zielerreichung und spricht von "warmer Luft"

Wien (OTS) - Bei den UNO-Klimagesprächen in Wien haben sich "Unterhändler" aus 158 Staaten auf lose Vorgaben für gemeinsame Klimaschutzziele geeinigt. Der Ausstoß von Treibhausgasen der Industriestaaten soll bis zum Jahr 2020 um 25 bis 40 Prozent unter den Wert von 1990 gesenkt werden. Ein Ziel das, so FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Norbert Hofer, mit Sicherheit nicht erreicht werden wird.

Hofer: "Ich bin aus tiefster Überzeugung Optimist. Trotzdem glaube ich nicht daran, dass diese Ziele eingehalten werden. Österreich tut gut daran, einen eigenen Weg zu gehen und sich zum Ziel zu setzen, unseren Energiebedarf sukzessive aus heimischen Quellen zu decken. Öl, Gas, aber auch Energie aus Kernkraftwerken, wird in den nächsten dreißig Jahren unglaublich teuer werden. Darunter wird nicht nur der Privathaushalt leiden, diese Teuerungswelle wird auch die Wirtschaft treffen. Energie aus Österreich ist Erneuerbare Energie. Wir müssen den Anteil an Wasserkraft, Geothermie, Photovoltaik, Windkraft und Biomasse rasch und mutig ausbauen. Das Gequatsche auf Klimagipfeln, bei welchen von sogenannten Unterhändlern ohnehin nur warme Luft produziert wird, sollte uns nicht weiter tangieren."

Einmal mehr fordert Hofer in diesem Zusammenhang eine Novelle des Ökostromgesetzes nach dem Vorbild des Deutschen EEG sowie eine thermische Sanierungsoffensive für unsere Privathaushalte.

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