Medikamente per Internet: Apotheken.net fordert Gesundheitsministerin auf, das Thema ohne Vorurteile zu diskutieren

Wien (OTS) - Dass sich die Gesundheitsministerin in ihrer Haltung zum Thema Medikamente aus dem Internet auf eine 6 Jahre alte "Studie" des Österreichischen Bundesinstituts für Gesundheit (ÖBIG) stützt, bezeichnet einer der Gründer von Apotheken.net, Volker Schmidt als "unvertretbare und außerdem EU rechtswidrige Stimmungsmache gegen seriöse Internet Medikamenten Versandapotheken".

Die Gesundheitsministerin lasse sich vor den Karren der Apothekerkammer spannen und agitiere auf der Ministeriumswebsite unter Berufung auf das ÖBIG mit seiner Propagandastudie aus dem Jahre 2001 mit Desinformation gegen den Versandhandel mit
Medikamenten.

"Wir empfinden es als grobe Wettbewerbsverzerrung, wenn die Politik einerseits europäisch rechtlich einwandfrei arbeitende Unternehmen behindert und anderseits durch Zulassung falscher Informationen eine Branche denunziert", stellt Volker Schmidt fest. Gemeint ist damit, dass stets behauptet werde, Internet Versandapotheken würden nur Viagra und ähnliche Präparate ohne Rezept anbieten, die auch noch häufig gefälscht seien. "Wir fordern die Ministerin auf, zwischen irgendwelchen aus Übersee oder Asien kommenden Medikamentenanbietern und soliden europäischen lizenzierten Versandapotheken zu unterscheiden, die in jeder Hinsicht ein verantwortungsvolles und für den Konsumenten
transparentes Geschäft betreiben", meint Schmidt.

Apotheken.net als absolut seriöses und kompetentes Unternehmen bietet in 36 Kategorien von Rheuma bis Mundhygiene, von Kreislaufmittel bis Medikamente gegen Erkältungen zahllose Präparate an, die allesamt anerkannt und geprüft sind. Auch das Argument, es bestehe die Gefahr, dass Patienten gefälschte und damit gefährliche Medikamente bekämen, sei jedenfalls im Falle Apotheken.net völlig aus der Luft gegriffen. Ein Blick auf die Website www.apotheken.net zeige, dass die Medikamente aus denselben Quellen bezogen werden, aus denen österreichische Apotheken ihre Medikamente beziehen (Österreichischer Großhandel). Dies lässt sich durch die Chargennummer der Medikamente auch notfalls gerichtlich
beweisen.

Apotheken.net beliefere per DHL Hauszustellung Patienten gegen Privatrezept auch mit rezeptpflichtigen Medikamenten. In Zeiten der elektronischen Signatur und der e-card werde es mit Sicherheit in Zukunft auch sinnvoll sein, vom Arzt ausgestellte Rezepte elektronisch zu bedienen. Medikamente, die sofort nach dem Arztbesuch benötigt würden, seien ohnehin nie für einen Versand geeignet.

Apotheken.net wende sich im übrigen an mündige Patienten, die wissen, welche rezeptfreien Medikamente sie benötigen. "Für ein Aspirin sucht wohl keiner eine Apotheke auf, um sich eine Stunde vom Apotheker beraten zu lassen", betont Schmidt. Bei allen so genannten OTC Produkten gehe das Beratungsargument in die Leere, wie viele Kauftests zeigen. Patienten, die wissen, welches rezeptfreie Medikament sie brauchen, kaufen dieses ein, wie andere
Waren auch und wollen keine vom Apotheker "aufgedrängte" Beratung. Menschen, die beraten werden wollen, werden anderseits sicherlich nicht über das Internet Medikamente beziehen, so Schmidt.

Schmidt verweist in der Diskussion um den Medikamenten Versand per Internet darauf, dass viele amerikanische und asiatische Onlineversender Medikamente gänzlich ohne Rezept anbieten. Als europäisches registriertes Unternehmen halte sich Apotheken.net hingegen an die Rezeptregelungen des jeweiligen Landes. Die österreichische Politik müsse endlich zwischen dubiosen Viagra Versendern aus Asien , oder den USA und seriösen Internet Versandapotheken unterscheiden, fordert Schmidt.

Der österreichische Gesetzgeber wäre gut beraten, sich vorurteilsfrei und ohne "Pawlow´sche Reflexe" mit diesem Zukunftsthema zu befassen und die Medikamentenversorgung
gesamthaft zu betrachten. Es gehe nicht um ein entweder/oder, sondern um ein sowohl/als auch, meint Schmidt. Die österreichischen Apotheken seien wohl in ihrem Bestand nicht gefährdet, wenn ein paar Prozent der Medikamente von kostenbewussten Patienten über das
Internet bezogen werden. Warum allerdings Medikamente in österreichischen Apotheken durchwegs teurer seien, als im EU Durchschnitt, müsse die Politik mit der Apothekerkammer diskutieren.

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