LA Schreiberhuber: "Kritik am Sozialreferenten zu äußern ist noch lange kein Zeichen für soziale Kompetenz!"

ÖVP sollte lieber für eine bessere Personalausstattung im Sozialressort sorgen

Linz (OTS) - "Die Arbeit des Sozialreferenten zu kritisieren kann jeder, auch wenn man schon sehr lange und kleinlich suchen muss, um Kritikpunkte zu finden!" meint heute die Vorsitzende des Sozialausschusses im Landtag, Landtagsabgeordnete Gertrude Schreiberhuber. "Soziale Kompetenz erlangt man dadurch aber noch lange nicht!" Schreiberhuber reagiert damit auf die aktuelle Auseinandersetzung zwischen VP-Klubobmann Michael Strugl und Sozial-Landesrat Josef Ackerl. "Der VP-Klub könnte aber an sozialer Kompetenz zulegen, wenn er sich beim parteieigenen Personalreferenten für eine bessere Personalausstattung im Sozialressort einsetzen würde!" meint Schreiberhuber. "Gesetzesvorhaben und -vorlagen könnten dann schneller umgesetzt werden - das ganze Land würde an sozialer Wärme gewinnen!"

Der Versuch von Michael Strugl, Sozial-Landesrat Josef Ackerl aufgrund eines verspätet vorgelegten Gesetzesentwurfes Versäumnisse im Sozialressort zu unterstellen und dadurch für die eigenen Partei an sozialer Kompetenz zu gewinnen, ist für die Vorsitzende des Sozialausschusses im Landtag, Landtagsabgeordnete Gertrude Schreiberhuber, kläglich gescheitert. "Die gute Arbeit eines anderen zu kritisieren macht einen selber noch lange nicht kompetenter!" meint Schreiberhuber. Wäre die ÖVP sozial kompetent, würde sie erkennen, dass die Anforderungen an die Sozialpolitik sich viel stärker verändert haben und vor allem gewachsen sind, als dem in der Politik der ÖVP Rechnung getragen wird. "Sozial-Landesrat Ackerl hat schon erklärt, dass seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in immer mehr Bereichen an die Grenzen der Kapazitäten stoßen!" weiß Schreiberhuber. "Der ÖVP-Klub täte sich und den Menschen in diesem Land etwas Gutes, wenn er sich mit Ackerl dafür einsetzen würde, dass dem Sozialressort für die Erfüllung seiner Aufgaben die entsprechende personelle und materielle Ausstattung zur Verfügung gestellt wird!"

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