- 30.08.2007, 11:44:32
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LA Schreiberhuber: "Kritik am Sozialreferenten zu äußern ist noch lange kein Zeichen für soziale Kompetenz!"
ÖVP sollte lieber für eine bessere Personalausstattung im Sozialressort sorgen
Linz (OTS) - "Die Arbeit des Sozialreferenten zu kritisieren kann
jeder, auch wenn man schon sehr lange und kleinlich suchen muss, um
Kritikpunkte zu finden!" meint heute die Vorsitzende des
Sozialausschusses im Landtag, Landtagsabgeordnete Gertrude
Schreiberhuber. "Soziale Kompetenz erlangt man dadurch aber noch
lange nicht!" Schreiberhuber reagiert damit auf die aktuelle
Auseinandersetzung zwischen VP-Klubobmann Michael Strugl und
Sozial-Landesrat Josef Ackerl. "Der VP-Klub könnte aber an sozialer
Kompetenz zulegen, wenn er sich beim parteieigenen Personalreferenten
für eine bessere Personalausstattung im Sozialressort einsetzen
würde!" meint Schreiberhuber. "Gesetzesvorhaben und -vorlagen könnten
dann schneller umgesetzt werden - das ganze Land würde an sozialer
Wärme gewinnen!"
Der Versuch von Michael Strugl, Sozial-Landesrat Josef Ackerl
aufgrund eines verspätet vorgelegten Gesetzesentwurfes Versäumnisse
im Sozialressort zu unterstellen und dadurch für die eigenen Partei
an sozialer Kompetenz zu gewinnen, ist für die Vorsitzende des
Sozialausschusses im Landtag, Landtagsabgeordnete Gertrude
Schreiberhuber, kläglich gescheitert. "Die gute Arbeit eines anderen
zu kritisieren macht einen selber noch lange nicht kompetenter!"
meint Schreiberhuber. Wäre die ÖVP sozial kompetent, würde sie
erkennen, dass die Anforderungen an die Sozialpolitik sich viel
stärker verändert haben und vor allem gewachsen sind, als dem in der
Politik der ÖVP Rechnung getragen wird. "Sozial-Landesrat Ackerl hat
schon erklärt, dass seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in immer
mehr Bereichen an die Grenzen der Kapazitäten stoßen!" weiß
Schreiberhuber. "Der ÖVP-Klub täte sich und den Menschen in diesem
Land etwas Gutes, wenn er sich mit Ackerl dafür einsetzen würde, dass
dem Sozialressort für die Erfüllung seiner Aufgaben die entsprechende
personelle und materielle Ausstattung zur Verfügung gestellt wird!"
Rückfragehinweis:
SPÖ Oberösterreich
Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
mailto:[email protected]
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