VCÖ-Studie: Zersiedelung ist Ursache für zahlreiche Verkehrsprobleme

VCÖ fordert Förderung so genannter Verkehrsparhäuser

Wien (OTS) - Die Zersiedelung, der Boom von Einkaufszentren und Betriebsansiedlungen abseits bestehender Schienennetze verursachen viel Auto- und Lkw-Verkehr, wie die neue VCÖ-Studie "Einfluss der Raumordnung auf die Verkehrsentwicklung" zeigt. Die Zahl der Pendlerinnen und Pendler hat infolge der Zersiedelung stark zugenommen. Der VCÖ fordert die Förderung so genannter Verkehrsparhäuser.

Der Boom von Einkaufszentren am Stadtrand ist ein enormer Verkehrserreger.

"Die Politik hat es in der Hand, mit Hilfe der Raumordnung bestehende Verkehrsprobleme zu verringern. Mit dichten Siedlungsstrukturen und Betriebsansiedelungen entlang bestehender Schienennetze und der Stärkung der Nahversorgung kann im Interesse des Klimaschutzes viel Auto- und Lkw-Verkehr vermieden werden", so VCÖ-Expertin DI Bettina Urbanek. Vorbildhaft ist das niederländische "ABC-Konzept" für eine verkehrsparende Raumordnung. "Die aktuellen Finanzausgleichsverhandlungen sollten genutzt werden, Anreize für eine verkehrsparende Raumordnung zu setzen", betont VCÖ-Expertin Urbanek.

Die VCÖ-Publikation ist beim VCÖ unter (01) 8932697, vcoe@vcoe.at oder www.vcoe.at um 20 Euro erhältlich.

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