Scholik: Schule kann und darf nicht zum Familienersatz werden

Staat statt Familie - das ist der falsche Ansatz

Wien (OTS) - =

Als Besorgnis erregend bezeichnet Eva Scholik,
Gründungsmitglied der Plattform "Schule bunt", den von Bildungsministerin Schmied neu in Diskussion gebrachten Beitrag zum Thema Schule und Erziehung. "Ich kann nur davor warnen", dass Schmied, wie im Nachrichtenmagazin News vom 23. August nachzulesen ist, die Schule "teilweise ... zum Familienersatz" machen möchte. "Hier ist eine klare Trennlinie zu ziehen. Schule ist der Ort des Unterrichts, Ersatz für die Familie, für familiäre Wärme und Geborgenheit sowie Erziehung kann sie niemals sein. Es wäre ein fataler Fehler, die Familie, die Eltern in diesem Zusammenhang aus der Pflicht zu nehmen. Auch wenn der ,Lebensraum Schule’ mit wesentlich mehr Ressourcen versehen werden sollte, kann die Schule nur eine Ergänzung zum Familienleben sein, aber niemals ein Ersatz", so Scholik. ****

"Man kann und darf nicht alle gesellschaftspolitischen Aufgaben an die Schule und damit die Lehrerinnen und Lehrer delegieren. Es ist in erster Linie die Aufgabe der Eltern, grundlegende Wertvorstellungen an die Kinder zu vermitteln. Es ist eine äußerst unbehagliche Vorstellung, wenn nun verlangt wird, der Staat solle diese wesentlichen Aufgaben übernehmen", so Scholik abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Plattform "Schule bunt"
Eva Scholik
Tel.: 0664/915 58 33
www.schule-bunt.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0009