Dr. Evelyn Walter , Institut für pharmaökonomische Forschung: "Speziell bei psychischen Erkrankungen wird auf die Gesamtkosten zu wenig Bedacht genommen".

Wien (OTS) - "Hätten wir im österreichischen Gesundheitswesen Kostenwahrheit, dann würden sich die Sozialversicherungen bei der Behandlung von Depressiven für innovative Arzneimittel einsetzen."

Laut einer vom Institut für pharmaökonomische Forschung veröffentlichten Studie muss in Österreich für jeden Euro, den wir bei innovativen Medikamenten sparen, bei Rückfällen 4 Euro und 70 Cent für Krankenstände und Krankenhauskosten bezahlt werden. Alleine die Rückfälle von depressionskranken Menschen kosten die Wirtschaft und die öffentlichen Haushalte rund 51 Millionen Euro pro Jahr an Krankenständen und Krankenhauskosten.

Dr. Evelyn Walter: "Menschen, die an Depression leiden, werden entweder nicht behandelt oder sie bekommen veraltete Medikamente. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit von Rückfällen bei Patienten relativ groß." Dr. Evelyn Walter: "Hätten wir im österreichischen Gesundheitswesen Kostenwahrheit, dann würden sich die Sozialversicherungen für die Behandlung von Depressiven für innovative Arzneimittel einsetzen."

Download Text Behandlungskosten-Ökonomie, Institut für pharmaökonomische Forschung, Foto Dr. Evelyn Walter http://www.medintern.at

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