- 27.08.2007, 11:48:22
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KORREKTUR zur Aussendung OTS0082 von heute, 27. August: Milder Winter und schönes Wetter im ersten Halbjahr - Unfallzahlen stiegen kurzfristig etwas an
Im Jahresvergleich rechnet der Club aber mit ähnlichen Zahlen wie 2006
Wien (OTS) - In der OTS0082 vom 27. August: "Milder Winter und
schönes Wetter im ersten Halbjahr - Unfallzahlen stiegen kurzfristig
etwas an" müssen die absoluten Zahlen der getöteten Motorradlenker im
zweiten Absatz wie folgt richtig lauten:
In absoluten Zahlen wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres 53
Biker getötet, 2006 waren es 32 Todesopfer.
ÖAMTC: Milder Winter und schönes Wetter im ersten Halbjahr -
Unfallzahlen stiegen kurzfristig etwas an
Utl.: Im Jahresvergleich rechnet der Club aber mit ähnlichen Zahlen
wie 2006 =
Wien (OTS) - Der milde Winter und das schöne Wetter in den
Sommermonaten haben zu einem Anstieg der Zahlen von Verkehrsunfällen
und Todesopfern auf Österreichs Straßen geführt. Im ersten Halbjahr
2007 waren 318 Todesopfer zu beklagen. Im Vergleichszeitraum des
vergangenen Jahres waren es mit 281 Toten um 13 Prozent weniger. Die
Zahl der Verletzten stieg um elf Prozent auf 17.679 Personen. Nimmt
man jedoch die Unfallzahlen bis Mitte August als Grundlage für den
Jahresvergleich, ist wieder eine leicht fallende Tendenz erkennbar.
"Seit Pfingsten sind die Zahlen wieder gleich, bzw. sogar niedriger
als 2006. Man kann also mit einem ähnlichen Ergebnis wie im
vergangenen Jahr rechnen", erklärt Mario Rohracher, Chef der
ÖAMTC-Interessenvertretung.
Vor allem die Motorradfahrer haben diesen negativen Trend bei den
Unfallzahlen ausgelöst. Die Anzahl der Todesopfer ist bei den Bikern
im Vergleich zum Vorjahr um 65 Prozent angestiegen. In absoluten
Zahlen wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres 53 Biker getötet, 2006
waren es 32 Todesopfer. "Durch das milde Wetter steigen die
Kilometerleistungen der Motorradfahrer und damit leider auch die
Anzahl der Unfälle", sagt Rohracher.
Besonders auffallend sind die vielen Todesopfer bei Unfällen auf
Bahnübergängen. Bisher sind hier 22 Opfer zu beklagen. Das ist um
eine Person mehr als im gesamten vergangenen Jahr. Die Zahl der
getöteten Verkehrsteilnehmer auf den Autobahnen ist mit 36 Personen
im Vergleich zu den 398 Getöteten im nachrangigen Straßennetz gering.
"Damit bleiben die Autobahnen die sichersten Straßen in Österreich",
bestätigt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.
Die Hauptursache für die hohen Unfall- und Todeszahlen auf
Österreichs Straßen ist vor allem im milden Winter zu suchen. Aber
auch die zahlreichen sonnigen Biker-freundlichen Wochenenden finden
sich in der Statistik wieder. Um den seit Jahren rückläufigen Trend
bei den Unfallzahlen weiterhin zu gewährleisten, fordert der ÖAMTC
alle Beteiligten auf, mehr in die Verkehrssicherheit zu investieren.
Deutsche und dänische Unfallbilanzen mit ähnlichen Tendenzen
Eine ähnliche Tendenz meldet der ADAC in der deutschen
Unfallstatistik. Auch hier war der größte Anstieg der Unfallopfer bei
den Motorradfahrern zu finden. Anders als in Österreich starben im
ersten Halbjahr aber weniger Pkw-Lenker auf deutschen Straßen. Bei
den Verletzten decken sich die Ergebnisse in den Statistiken von
Deutschland und Österreich mit einem Anstieg von elf Prozent. Aber
nicht nur in Deutschland, sondern auch in Dänemark waren bis Juli
dieses Jahres mehr Todesopfer im Straßenverkehr zu beklagen als im
Vergleichszeitraum 2006.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Magnus Moser
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
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