VP-Cortolezis-Schlager: Für Schulwegsicherung und an Wiener Pflichtschulen fehlt es weiterhin an Geld

Im Schuljahr 2007/08 darf es in Wien keinen einzigen Schulwegunfall mehr geben

Wien (OTS) - Der Schulbeginn in Wien steht unmittelbar bevor und
die budgetäre Situation im Schulbereich hat sich bis dato nicht verbessert. "Es ist einfach skandalös, auf dem Rücken der Kinder zu sparen. Sei es bei den längst überfälligen Schulsanierungen, sei es im Bereich der Lehrerinnen und Lehrer oder eben im Bereich der Schulwegsicherheit, wo den Bezirken das Geld fehlt", so die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager, im Rahmen ihrer heutigen Pressekonferenz.

Zwtl. Die Sicherheit der Kinder muss Vorrang haben

"Es ist ein unbedingtes Erfordernis, dass im Bereich von Schulen notwendige Maßnahmen zur Hebung der Verkehrssicherheit ohne wenn und aber getroffen werden. Sei es durch Zebrastreifen, durch Tempo 30 Zonen oder etwa durch Bodenschwellen, die Autofahrer zur Temporeduktion zwingen." Und weiter "Es ist inakzeptabel wenn Bezirke durch budgetäre Zwänge einen notwendigen Zebrastreifen ablehnen müssen - die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler muss absoluten Vorrang haben. Im Schuljahr 2007/08 darf es in Wien keinen einzigen Schulwegunfall mehr geben", so Cortolezis-Schlager. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 verunglückten 75 Kinder, im Jahr 2006 immerhin noch 69 Burschen und Mädchen auf dem Schulweg.

Zwtl. Schulwegpläne fertig stellen

Weiters fordert Corotlezis-Schlager, dass das an sich begrüßenswerte Projekt der Schulwegpläne endlich fertig gestellt werden müsse. "Das Projekt wurde im Jahr 2002 gestartet und noch immer gibt es Wiener Bezirke, für die kein einziger Schulwegplan erstellt wurde. Hier hat die Vizebürgermeisterin Laska, als dafür zuständige Stadträtin der SP-Stadtregierung, Sorge zu tragen, dass die Versäumnisse so rasch wie möglich behoben werden. Schließlich geht es um die Sicherheit unserer Kinder, die hier durch unverantwortliche Sparmaßnahmen aufs Spiel gesetzt wird."

Stadtwache als Schülerlotsen

Auch das ewige Thema der Schülerlotsen könnte ganz leicht gelöst werden, meint Stadträtin Cortolezis-Schlager. Organe einer zu schaffenden Stadtwache könnten diese wichtige Aufgabe das ganze Jahr hindurch übernehmen ohne dass Mehrkosten entstehen würden.

Es fehlt an Geld

"Aus den Bezirken kommen laufend Meldungen über Mängel auf den Schulwegen. Aber nichts geschieht!", kritisiert die VP-Bildungsexpertin. So würden etwa Anträge auf Einrichtung von Zebrasteifen wiederholt abgelehnt.
"Die Bezirke müssen immer mehr Aufgaben übernehmen, aber die zugeteilten Mittel stagnieren. Dies macht sich auch im Bereich der Schulwegsicherheit bemerkbar. Man weiß, dass allein in den nächsten vier Jahren für Schulsanierungen in Wien 1 Milliarde Euro zusätzlich notwendig ist. Deshalb bedarf es einer nachhaltigen Sicherstellung von mehr Geldmitteln für die Bezirke, damit diese auch ihren Aufgaben nachkommen und so wichtige Dinge wie die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler garantieren können", fordert Cortolezis-Schlager.

"Ich fordere die Wiener Stadtregierung auf, sich im Bereich Schulwegsicherung nicht auf einige wenige Alibiprojekte zu beschränken, sondern rasch im Sinne der Schülerinnen und Schüler die Schulwege mittels Zebrastreifen und Schülerlotsen sicherer zu machen", schließt Cortolezis-Schlager.

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