Familienministerin Andrea Kdolsky exklusiv in Ö3-"Frühstück bei mir": "Ja, ich bin geschieden und habe einen neuen Partner."

Wien (OTS) - Seit Tagen machen Gerüchte um eine angebliche Scheidung von Andrea Kdolsky, Ministerin für Gesundheit, Jugend und Familie, von ihrem Mann, AKH-Unfallchirurgen Richard Kdolsky nach sechs Jahren Ehe Schlagzeilen. Heute nahm die Ministerin in der Ö3-Sendung "Frühstück bei mir" mit Claudia Stöckl erstmals Stellung zu den Spekulationen rund um ihr Privatleben: "Es stimmt, ich bin im Laufe dieses Jahres geschieden worden." Den genauen Zeitpunkt der Scheidung wollte Kdolsky nicht präzisieren, sie meinte nur:
"Frischgeschieden kann man nicht mehr dazu sagen. Ich habe mich schon daran gewöhnt und auch meinen Anwalt schon eine Zeitlang nicht mehr gesehen."

Den Grund für die Scheidung benennt die ÖVP-Politikerin in "Es war ein langer Prozess, der schon lange vor meiner politischen Karriere begonnen hat. Wir waren beide so durch unsere Berufe vereinahmt, die Zusammenführung der 27 niederösterreichischen Spitäler zur Spitalsholding war eine der grössten Herausforderung für mich und ich war so stolz, dass man an mich geglaubt hat. Und wenn man nach so langen Arbeitstagen spät heimkommt, ist man oft froh nicht mehr reden zu müssen. Wir haben zu wenig kommuniziert und zum Schluss kaum mehr Gemeinsames unternommen. Irgendwann stellt man fest, dass man sich schon so weit voneinander entfernt hat, dass man sich nicht mehr nähern kann. Wir haben uns in aller Freundschaft getrennt." Und, die Ministerin weiter:"Unsere Liebe ist einfach verloren gegangen. Wenn man richtig körperlich spürt, dass da nur mehr Freundschaft ist, ist es fairer auseinanderzugehen. So haben mein Mann und ich die Möglichkeit, ein neues Lebensglück zu finden."

Die Ministerin, die auch nach der Scheidung den Namen Kdolsky beibehalten wird, erzählte auf Ö3, dass sie bereits aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen ist:"Ich habe beim Auszug nicht mehr geweint, weil ich schon viel früher so viel geweint hatte." Jetzt lebt die Politikerin alleine:"Ich genieße meine neuen Freiheiten, zum Beispiel stundenlang in der Badewanne zu liegen."

Zu den Spekulationen, dass ÖBB-Manager Philipp Ita ihr neuer Partner ist, erklärte Kdolsky:"Ja, ich habe einen neuen Partner, aber aus Rücksicht vor seiner Privatsphäre werde ich nicht sagen, wer er ist." Jedenfalls sei weder bei ihrem Ex-Mann noch bei ihr jemand Dritter Scheidungsgrund gewesen: "Da ist sicher keine so billige Tratsch- und Klatschgeschichte der Hintergrund. Das war ein langsamer, sehr wehmütiger Prozess." Prinzipiell wünscht sie sich an ihrer Seite:
"einen Mann, der voll Herzensgüte ist, er soll lieb sein. Und ich will mich bei ihm anlehnen und zu ihm aufschauen können. Das ist natürlich bei einer starken Persönlichkeit wie mir nicht einfach, aber es gibt solche Männer." Und die Ministerin bekennt:"Ja, ich habe Schmetterlinge im Bauch."

Innerhalb der ÖVP hätte sie Vizekanzler Wilhelm Molterer in ihrer Scheidungsangelegenheit eingeweiht. "Ich habe ihn um Rat gefragt. Und er hat mir keine Direktiven gegeben, sondern es war ein Gespräch unter Freunden." Zu ihrer oftmals getätigten Aussage, die Ehe sei ihr heilig, steht Andrea Kdolsky heute noch:"Trotzdem glaube ich nicht, dass lebenlanges Leiden sein muss, um der Situation Rechnung zu tragen." Zur Haltung der katholisichen Kirche, dass Geschiedene nicht mehr die Kommunion empfangen dürfen, meint sie: "Das sind Regeln, die zu akzeptieren sind, wenn man in einer Gemeinschaft lebt. Es muss Spielregeln geben." Sie hätte nie daran gedacht, wegen ihrer politischen Karriere die Ehe aufrechtzuerhalten, meint Kdolsky auf Ö3. Auf die Frage; ob sie befürchte, dass sie nach zwei Scheidungen an Glaubwürdigkeit als ÖVP-Familienministerin eingebüsst hätte, sagt Andrea Kdolsky in Ö3-"Frühstück bei mir": "Ich habe lange um meine Ehe gekämpft und ich habe den Kampf verloren. Das sind Situationen, die weh tun, aber die einfach passieren und ich bin einfach ein Mensch wie jeder andere auch."

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