• 26.08.2007, 12:08:44
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Familienministerin Andrea Kdolsky exklusiv in Ö3-"Frühstück bei mir": "Ja, ich bin geschieden und habe einen neuen Partner."

Wien (OTS) - Seit Tagen machen Gerüchte um eine angebliche
Scheidung von Andrea Kdolsky, Ministerin für Gesundheit, Jugend und
Familie, von ihrem Mann, AKH-Unfallchirurgen Richard Kdolsky nach
sechs Jahren Ehe Schlagzeilen. Heute nahm die Ministerin in der
Ö3-Sendung "Frühstück bei mir" mit Claudia Stöckl erstmals Stellung
zu den Spekulationen rund um ihr Privatleben: "Es stimmt, ich bin im
Laufe dieses Jahres geschieden worden." Den genauen Zeitpunkt der
Scheidung wollte Kdolsky nicht präzisieren, sie meinte nur:
"Frischgeschieden kann man nicht mehr dazu sagen. Ich habe mich schon
daran gewöhnt und auch meinen Anwalt schon eine Zeitlang nicht mehr
gesehen."

Den Grund für die Scheidung benennt die ÖVP-Politikerin in "Es war
ein langer Prozess, der schon lange vor meiner politischen Karriere
begonnen hat. Wir waren beide so durch unsere Berufe vereinahmt, die
Zusammenführung der 27 niederösterreichischen Spitäler zur
Spitalsholding war eine der grössten Herausforderung für mich und ich
war so stolz, dass man an mich geglaubt hat. Und wenn man nach so
langen Arbeitstagen spät heimkommt, ist man oft froh nicht mehr reden
zu müssen. Wir haben zu wenig kommuniziert und zum Schluss kaum mehr
Gemeinsames unternommen. Irgendwann stellt man fest, dass man sich
schon so weit voneinander entfernt hat, dass man sich nicht mehr
nähern kann. Wir haben uns in aller Freundschaft getrennt." Und, die
Ministerin weiter:"Unsere Liebe ist einfach verloren gegangen. Wenn
man richtig körperlich spürt, dass da nur mehr Freundschaft ist, ist
es fairer auseinanderzugehen. So haben mein Mann und ich die
Möglichkeit, ein neues Lebensglück zu finden."

Die Ministerin, die auch nach der Scheidung den Namen Kdolsky
beibehalten wird, erzählte auf Ö3, dass sie bereits aus der
gemeinsamen Wohnung ausgezogen ist:"Ich habe beim Auszug nicht mehr
geweint, weil ich schon viel früher so viel geweint hatte." Jetzt
lebt die Politikerin alleine:"Ich genieße meine neuen Freiheiten, zum
Beispiel stundenlang in der Badewanne zu liegen."

Zu den Spekulationen, dass ÖBB-Manager Philipp Ita ihr neuer Partner
ist, erklärte Kdolsky:"Ja, ich habe einen neuen Partner, aber aus
Rücksicht vor seiner Privatsphäre werde ich nicht sagen, wer er ist."
Jedenfalls sei weder bei ihrem Ex-Mann noch bei ihr jemand Dritter
Scheidungsgrund gewesen: "Da ist sicher keine so billige Tratsch- und
Klatschgeschichte der Hintergrund. Das war ein langsamer, sehr
wehmütiger Prozess." Prinzipiell wünscht sie sich an ihrer Seite:
"einen Mann, der voll Herzensgüte ist, er soll lieb sein. Und ich
will mich bei ihm anlehnen und zu ihm aufschauen können. Das ist
natürlich bei einer starken Persönlichkeit wie mir nicht einfach,
aber es gibt solche Männer." Und die Ministerin bekennt:"Ja, ich habe
Schmetterlinge im Bauch."

Innerhalb der ÖVP hätte sie Vizekanzler Wilhelm Molterer in ihrer
Scheidungsangelegenheit eingeweiht. "Ich habe ihn um Rat gefragt. Und
er hat mir keine Direktiven gegeben, sondern es war ein Gespräch
unter Freunden." Zu ihrer oftmals getätigten Aussage, die Ehe sei ihr
heilig, steht Andrea Kdolsky heute noch:"Trotzdem glaube ich nicht,
dass lebenlanges Leiden sein muss, um der Situation Rechnung zu
tragen." Zur Haltung der katholisichen Kirche, dass Geschiedene nicht
mehr die Kommunion empfangen dürfen, meint sie: "Das sind Regeln, die
zu akzeptieren sind, wenn man in einer Gemeinschaft lebt. Es muss
Spielregeln geben." Sie hätte nie daran gedacht, wegen ihrer
politischen Karriere die Ehe aufrechtzuerhalten, meint Kdolsky auf
Ö3. Auf die Frage; ob sie befürchte, dass sie nach zwei Scheidungen
an Glaubwürdigkeit als ÖVP-Familienministerin eingebüsst hätte, sagt
Andrea Kdolsky in Ö3-"Frühstück bei mir": "Ich habe lange um meine
Ehe gekämpft und ich habe den Kampf verloren. Das sind Situationen,
die weh tun, aber die einfach passieren und ich bin einfach ein
Mensch wie jeder andere auch."

Rückfragehinweis:
ORF Radio Öffentlichkeitsarbeit
Christine Klimaschka
Tel.: (01) 501 01/18361
mailto:[email protected]

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