- 24.08.2007, 10:12:34
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HAUBNER: Mindestpension auf 750 Euro erhöhen und Einmalzahlung von 250 Euro
Warenkorb neu definieren
Wien 2007-08-24 (OTS) - Das BZÖ tritt für angesichts der
hervorragenden Wirtschaftslage und den empfindlichen Teuerungen bei
Lebensmitteln für die Erhöhung des Ausgleichszulagenrichtsatzes auf
750 Euro und eine Einmalzahlung von 250 Euro ein. "Die Wirtschaft
boomt, die Steuereinnahmen sprudeln, aber gleichzeitig explodieren
die Lebensmittelpreise. Jetzt gilt es den Pensionistinnen und
Pensionisten erneut ihren gerechten Anteil am steigenden Wohlstand
zukommen zu lassen und die exorbitanten Preissteigerungen bei
Grundnahrungsmitteln auszugleichen. Das BZÖ fordert daher eine
Erhöhung der Mindestpension von 726 auf 750 Euro und eine
Einmalzahlung von 250 Euro für alle Pensionistinnen und Pensionisten
zusätzlich zur gesetzlich festgelegten Inflationsabgeltung", so BZÖ
Sozialsprecherin Ursula Haubner.
Haubner tritt auch vehement dafür ein, den Warenkorb als Grundlage
für den VPI neu zu definieren. "Die Altersstruktur unserer
Gesellschaft ändert sich rapide, deshalb muss hier reagiert werden
und der Warenkorb den geänderten demographischen Entwicklungen
angepasst werden", betont die BZÖ Sozialsprecherin. Gerade Artikel
des täglichen Bedarfs seien im derzeitigen Warenkorb
unterrepräsentiert, eine Änderung würde allen Bevölkerungsgruppen
zugute kommen. Haubner fordert auch die Einführung der Mütterpension
nach Kärntner Vorbild um den 170.000 Müttern ohne eigenen
Pensionsanspruch eine Alterssicherung zu ermöglichen. "Die ältere
Generation hat sich einen gerechten Anteil am Wohlstand verdient. Die
weitere Erhöhung der Mindestpensionen und die Einmalzahlung sind
gemeinsam mit der Mütterpension ein wichtiger Beitrag zu einem
fairen, sozialen und gerechten Pensionssystem", so Haubner
abschließend.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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