- 22.08.2007, 11:19:42
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ÖAAB-Hoch zu Lehrstellen: Jammern und falsche Schuldzuweisungen helfen nicht
Wehsely gefordert, Lehrlingsschwerpunkte im WAFF zu setzen
Wien (VP-Klub) - "Obwohl es neue Köpfe an der Spitze gibt, hat
sich die Taktik des WAFF nicht geändert", so
ÖAAB-Landesgeschäftsführer LAbg. Alfred Hoch in Replik auf eine
Aussendung von SPÖ-Wehsely. Es sei eindeutig der falsche Weg, die
Schuld an der nicht erfreulichen Situation am Lehrstellenmarkt
anderen, nämlich dem Bund oder der Wirtschaft, zuzuschieben.
Gerade der Blum-Bonus war ein Schritt in die richtige Richtung um dem
Trend entgegenzusteuern, dass immer weniger Betriebe die Möglichkeit
ergreifen, Lehrlinge auszubilden. Der Blum-Bonus wird Unternehmen für
Lehrlinge gewährt, die seit Herbst 2005 zusätzlich zu den bestehenden
Lehrstellen aufgenommen wurden.
"Die Panikmache von SP-Wehsely ist in diesem Zusammenhang auf keinen
Fall angebracht und kontraproduktiv", betont Hoch. Dass der
Blum-Bonus Wirkung gezeigt habe, sei unbestritten: Wurden 2004
österreichweit noch 35.938 Lehrlinge im 1. Lehrjahr ausgebildet,
konnte diese Zahl durch die Einführung des Blum-Bonus auf 39.399 im
Jahr 2006 angehoben werden. "Sollte dies der Wiener SPÖ noch immer zu
wenig sein, kann sie ja mittels des WAFF ihre in Ansätzen
erfolgsversprechenden Lehrlingsprogramme nutzen, damit Wien am
österreichischen Lehrstellenmarkt eine Vorreiterrolle übernimmt", so
Hoch. Einfach pauschal der Wirtschaft oder dem Bund die Schuld zu
geben, ohne zu hinterfragen, warum es in einigen Bereichen zu dieser
Lehrstellensituation gekommen ist, sei eindeutig der falsche Weg.
"In ihrer neuen Funktion im WAFF ist Wehsely daher gefordert, Budgets
im WAFF so umzuleiten, dass in Zukunft der Schwerpunkt in Richtung
Unterstützung von Lehrlingen und jungen Menschen geht und man sich
zugleich von teuren PR-Kampagnen in den Medien verabschiedet", so
Hoch abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
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