- 22.08.2007, 09:23:14
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Mountainbike-Unfälle führen oft zu schweren Verletzungen
Ärzte des LK Lilienfeld warnen vor Leichtsinn
St. Pölten (NLK) - Die niederösterreichische Bergwelt wird bei
Mountainbikern immer beliebter. Oft wird allerdings die Gefahr
unterschätzt, die dieser Sport in sich birgt. In der Unfallchirurgie
des Landesklinikums Voralpen Lilienfeld herrscht deshalb vor allem an
Wochenenden Hochbebetrieb. Mit der richtigen Ausrüstung,
entsprechender Kondition und genauen Kenntnissen über die Gefahren im
Gebirge könnten aber viele Verletzungen verhindert werden.
"Die Mountainbiker müssen sich der Gefahr im Gebirge unbedingt
bewusst werden und das zu erwartende Risiko schon im Vorhinein genau
einschätzen", warnt Oberarzt Dr. Thomas Harm, Leiter der
Unfallchirurgie am Landesklinikum Lilienfeld.
Das Verletzungsmuster bei Stürzen mit dem Mountainbike ist jenem
bei Motorradunfällen ähnlich: Schlüsselbein-, Schulter-, Kopf- und
Handgelenksverletzungen zählen in diesem Zusammenhang zu den
häufigsten Folgen. Auch Verrenkungen, Brüche und Hautabschürfungen
sind keine Seltenheit.
Das Tragen entsprechender Schutzkleidung ist daher sehr wichtig.
Neben Ellbogenschützern und Handschuhen sollte vor allem ein
qualitativ hochwertiger Helm zur Grundausrüstung jedes Mountainbikers
gehören. Weiters empfiehlt es sich, immer ein Erste-Hilfe-Set dabei
zu haben, um Wunden an der Unfallstelle sofort steril versorgen zu
können. An heißen Tagen sollte man außerdem keinesfalls auf
ausreichendes Trinken vergessen.
Nähere Informationen: Landesklinikum Voralpen Lilienfeld, Rudolf
Tanzberger, Telefon 02762/501-1350
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
http://www.noe.gv.at/nlk
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