Lainzer Tunnel: Harte Kritik am Verwaltungsgerichtshof

Brief an Jabloner: "Nicht Rechtsprechung, sondern Korruption"

Wien (OTS) - "Sehr geehrter Herr Präsident, was Sie beim Lainzer Tunnel ausgeübt haben, ist nicht Rechtsprechung, sondern Korruption." So endet ein Brief an den Präsidenten des Verwaltungsgerichtshofs, den der Hietzinger Techniker Dipl.Ing. Norbert Brandl nun auch im Internet veröffentlicht hat (www.manipulite.at).

Stein des Anstoßes sind 110 kV-Hochspannungsleitungen, die im ÖBB-Großprojekt "Lainzer Tunnel" verlegt werden sollen, ohne dass die betroffene Bevölkerung davon informiert wurde. In den Genehmigungsverfahren war nur von 15 kV die Rede gewesen.

Gerichtshof unterdrückt Sachverhalt

Diese nachträgliche Projektsänderung war Gegenstand der Anrainerbeschwerden gewesen, über die der Verwaltungsgerichtshof kürzlich entschieden hat. Brandl ist über die beiden Urteile schockiert: "Die 110 kV-Anlagen werden in den veröffentlichten Erkenntnissen mit keinem Wort erwähnt."

Brandl stellt nunmehr relevante Dokumente zur öffentlichen Einsicht im Internet bereit: "Damit jedermann sehen kann, was hier gespielt wird. Der Verwaltungsgerichtshof möchte durch Unterdrückung maßgeblicher Tatsachen verschleiern, dass das Großprojekt Lainzer Tunnel einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden müsste."

Brandl weiter: "Es muss auch immer wieder daran erinnert werden, dass zum Lainzer Tunnel kein positives Brandschutzgutachten vorliegt - eine Ungeheuerlichkeit bei einem derartigen Großprojekt!"

Rückfragen & Kontakt:

Dipl.Ing. Norbert Brandl
Tel.: 0650 410 58 92
www.manipulite.at (dort Kontaktadresse und freies Bildmaterial)

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