• 17.08.2007, 20:02:23
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Neues Volksblatt: "Glück" (von Markur Ebert)

Ausgabe vom 18. August 2007

Linz (OTS) - Es wäre nicht Erhard Busek, würde es für die
Regierung wie für die eigene Partei nicht auch kritische Worte geben.
Aber, so der frühere ÖVP-Obmann und nunmehrige Präsident des Forum
Alpbach: Trotz immer wieder ausbrechender Streitigkeiten sei die
Koalition "vom Glück begleitet", vor allem wirtschaftlich, bei den
Arbeitsplätzen und steuerlich sehe es derzeit gut aus.
Zum Glück der Regierung steuert die Opposition ihr Scherflein bei.
Das BZÖ spielt unter Peter Westenthaler das Stück "Bin nicht weg,
aber auch nicht wirklich da", die FPÖ unter Heinz-Christian Strache
scheint auch nicht ganz zu wissen, was sie will, und die Grünen
vermitteln immer mehr das Gefühl, dass die Dritte
Nationalratspräsidentin Eva Glawischnig auch die Partei führt.
Das Glück, das Busek der Regierung attestiert, ist freilich auch
Resultat von politischer Arbeit der letzten Jahre. Ein unverdächtiger
Zeuge, dass es um das Land nicht so schlecht bestellt sein kann, ist
Sozialminister Erwin Buchinger. Er, der seit neuestem als linkes
Gewissen seiner Partei firmiert, befand erst unlängst, dass
Österreich "zu den gut entwickelten Wolfahrtsstaaten" gehöre. Das ist
wirklich ein Glück.

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