• 17.08.2007, 12:50:49
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Photovoltaik-Experte: "Strategiewandel statt Klimawandel"

Fallent: "100 km2 geeignete Dachflächen warten auf energetische Nutzung"

Wien (PWK589) - Österreichweit warten 100 km2 Dachflächen auf ihre
energetische Nutzung durch Photovoltaik. Mit diesen 100 km2 können
jährlich zirka 10 TWh Strom produziert werden. "Damit könnten bereits
jetzt 14 Prozent des jährlichen österreichischen Stromverbrauchs von
zirka 69 TWh gedeckt werden", betont Photovoltaic
Austria-Geschäftsführer Gerhard Fallent, Vorstandsmitglied im
Dachverband Energie-Klima in der WKÖ. Dazu komme, dass Photovoltaik
im Betrieb völlig emissionsfrei, äußerst langlebig und wartungsarm
ist.

Photovoltaik sei bereits heute in der Lage, aufgrund der
hervorragenden Integrierbarkeit ohne zusätzlichen
Landschaftsverbrauch einen wesentlichen Beitrag zum Klimawandel zu
leisten. Fallent: "Unser Motto lautet daher ‚Strategiewandel statt
Klimawandel’". International seien sich die Experten einig, dass ein
rascher Strategiewandel zur Eindämmung des Klimawandels um ein
Vielfaches billiger kommt als die Fortsetzung von "Business as
usual".

Das Ergebnis der neuerlichen Novellierung des Ökostromgesetzes
werde zeigen, ob sich in Zukunft die Strategie oder das Klima wandeln
wird. "Die bisher geführten Gespräche lassen vermuten, dass sich
dieses Mal doch die Strategie wandelt und Klimaschutz eine Chance
erhält", gibt sich Fallent optimistisch. (hp)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich
   Dachverband Energie-Klima
   Mag. Andrea Stockinger
   Tel.: (++43) 0590 900-3366
   mailto:stockinger@fmmi.at
   http://wko.at/Presse

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