- 10.08.2007, 09:30:00
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Veranstalter von Großevents unterstützen Jugendschutz
Alkoholprävention bei Jugendlichen wird auch bei Frequency Festival umgesetzt
Wien (OTS) - Immer mehr Veranstalter von Großevents schließen sich
der Initiative "Nachdenken statt Nachschenken" zur Alkoholprävention
bei Jugendlichen an. Auch das Frequency Festival, das zwischen dem
15. und 17. August am Salzburgring stattfindet, wird dieses Jahr
aktiven Jugendschutz betreiben und plant zahlreiche Maßnahmen im
Sinne von "Nachdenken statt Nachschenken".
Eines der größten Jugendevents, das seit sieben Jahren zu
Diskussionen Anlass gibt, ist das Frequency Festival. Im Vorjahr
besuchten über 60.000 junge Leute zwischen 14 und 29 Jahren das
Festival. Dieses Jahr wollen die Veranstalter ein Zeichen für den
Jugendschutz setzen und arbeiten aktiv mit "Nachdenken statt
Nachschenken" zusammen.
So kommen spezielle "Nightguides", Informationskarten, die
wichtige Tipps zum Umgang mit Alkohol enthalten, zum Einsatz.
Speziell auf den Umgang mit Rausch und Risiko geschulte Jugendliche
stehen ihren gleichaltrigen Kollegen als "Peers" auf dem Festival zur
Verfügung. Sie wurden in Gruppendynamik, Kommunikation und
geschlechtsspezifischer Prävention trainiert und werden so Besuchern
sowie Veranstaltern zu einem konfliktfreien Festivalvergnügen
verhelfen.
"Verantwortungsbewusste Veranstalter machen sich bereits im
Vorfeld Gedanken darüber, wie sie dem Alkoholmissbrauch oder Gewalt
begegnen wollen und ersparen sich so Stress und negative
Schlagzeilen." so Mag. Christoph Hörhan, Leiter des Fonds Gesundes
Österreich, der gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium und dem ORF
die Kampagne durchführt. "Wir freuen uns deshalb sehr, wenn
Veranstalter, wie die des Frequency-Festivals, unsere Charta
"Nachdenken statt Nachschenken" unterzeichnen, und sich damit
verpflichten, ein attraktives, umfangreiches alkoholfreies
Getränkesortiments anzubieten und zu bewerben. Damit nicht der Preis
die Getränkewahl entscheidet, sollte dieses auch preiswerter sein als
Alkoholika."
Veranstalter von Jugendevents befinden sich oft im Zwiespalt -
einerseits müssen sie die Jugendschutzbestimmungen einhalten,
anderseits stehen sie unter starkem Konkurrenzdruck und empfinden
ihre Alkoholangebote oft als Wettbewerbsfaktor. Kreative Veranstalter
nutzen jedoch die Chance, jugendgerechte Anlässe zum Feiern zu bieten
und damit erste Kundenbindung und Vertrauen zu jungen Zielgruppen
aufzubauen. "Bei solchen Veranstaltungen zahlen sich spezielle
Überlegungen über die Sicherheit der Jugendlichen aus. Wichtig dabei
ist gut geschultes und freundliches Sicherheitspersonal, denn sie
sind die erweiterten Augen des Veranstalters", so Mag. Hörhan
abschließend.
Detailinformationen zur Alkoholpräventionskampagne "Nachdenken
statt Nachschenken" finden Sie unter
www.nachdenkenstattnachschenken.at und www.fgoe.org.
Rückfragehinweis:
Mag. Angelika Svoboda Svoboda PR & Consulting GmbH 1070 Wien, Museumstraße 3b/15 Tel.: +43 (0)1 512 76 74 - 0 Fax: +43 (0)1 512 76 74 - 20 Mail: [email protected] Mag. Markus Mikl, Leiter Kommunikation Gesundheit Österreich GmbH Geschäftsbereich Fonds Gesundes Österreich Tel.: +43 (0)1 895 04 00-16 Mail: [email protected] www.fgoe.org
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