- 09.08.2007, 09:28:35
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PFLEGE: HAUBNER: Pflegemurks Marke Buchinger
Wien 2007-08-09 (OTS) - Als "Bestätigung aller berechtigten
Warnungen vor Einführung des 24-Stunden Pflegemurks durch
Sozialminister Buchinger", sieht die stellvertretende Klubobfrau des
BZÖ Sozialsprecherin Ursula Haubner, die bisherige katastrophale
Akzeptanz bei der legalen 24-Stunden-Betreuung. "Buchinger steht
nicht nur als Parteipolitiker weit links in der SPÖ, sondern auch als
Minister absolut daneben. Es ist ein Unterschied ob man der König des
Sommerlochs sein will, oder als Minister reale Verantwortung
wahrnimmt. Buchinger hat bis jetzt als Ankündigungsriese und
Umsetzungszwerg nur ein Projekt verwirklicht und das ist mit heutigem
Tag gescheitert", so Haubner.
"Wenn es schon im Bereich der 24-Stunden Pflege ein Desaster gibt,
wie sieht es dann bei einem Gesamtkonzept für die Pflege aus, wo noch
viele offene Fragen anstehen. Was ist mit den Anregungen und
Projekten für Prävention, Erweiterung des Dienstleistungsangebotes,
was ist mit der Frage des Lehrberufes Pflege und Betreuung, wo sind
die Antworten im Bezug auf das freiwillige soziale Jahr und wo sind
weitere Entlastungen für pflegende Angehörige," fragt sich Haubner.
Bei den Kosten der Werbekampagne für den Pflegeflop hätte der
Sozialminister den beiden Pflegebedürftigen die eine Kraft
legalisiert haben beinahe ein eigenes Pflegeheim bauen können.
"Das BZÖ fordert eine sofortige Erhöhung des Pflegegeldes um
mindestens 5 Prozent und die jährliche Valorisierung sowie
Förderungen bereits ab Pflegestufe 3. Wir brauchen tragfähige und
leistbare Lösungen, anstatt so ein unwürdiges Schauspiel wie es
zwischen zwei Ministern passiert. Alt werden zu Hause und selbständig
qualitativ leben zu können ist mit dem derzeitigen Modell nicht
möglich", kritisierte Haubner abschließend.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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