• 09.08.2007, 08:09:59
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17 Jahre Assistenzeinsatz des Bundesheeres an der Landesgrenze

Seit 1990 wurden 90.000 illegale Grenzgänger aufgegriffen

Wien (OTS) - Seit Beginn des Assistenzeinsatzes zur
Grenzraumüberwachung im September 1990, haben Soldaten des
Bundesheeres rund 90. 000 illegale Grenzgänger aus 110 Staaten
aufgegriffen und der Exekutive übergeben.

Aktuell überwachen 1900 Soldaten die 460 km lange Grenze von
Bonisdorf im südburgenländischen Dreiländereck, bis nach Hohenau an
der March. Insgesamt standen bisher etwa 331 000 Soldaten und
Soldatinnen an der österreichisch- ungarischen/ slowakischen Grenze
im Einsatz. Vor dem Einsatz werden die Soldaten in einer eigenen
Ausbildung speziell für den Grenzdienst vorbereitet.

Allein im heurigen Jahr wurden bereits über 1000 illegale Grenzgänger
aufgegriffen. Leistungsfähige Nachtsichtgeräte und
Kommunikationsmittel ermöglichen einen flexiblen Einsatz in der
Nacht- der Hauptarbeitszeit der Schlepperbanden.

Unterstützt werden die Soldaten auch aus der Luft. Modernst
ausgestatte Hubschrauber ermöglichen vor allem in der Nacht die Suche
in schwer zugänglichem Gebiet und bieten so die Grundlage für einen
erfolgreichen Zugriff der Bodentruppen.

Das Bundesheer bietet Milizsoldaten im Rahmen einer freiwilligen
Waffenübung einen Einsatz an der Grenze an. Die normale Einsatzdauer
beträgt sechs Wochen. Der Netto- Verdienst beträgt durchschnittlich
(dienstgradabhängig) Euro 2600 im Monat.

Der Dienst an der Grenze ist fordernd. Grundsätzlich haben die
Soldaten jeden vierten Tag "frei". In dieser Zeit wird ein
Freizeitprogramm angeboten. Thermenbesuche, Fitnesscenter aber auch
Besuche von Sportveranstaltungen werden besonders gerne angenommen.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Landesverteidigung
Presseabteilung
Tel: +43 1 5200-20301
mailto:[email protected]
http://www.bundesheer.at

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