• 03.08.2007, 14:17:00
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SPÖ-St. Pölten: Die Mariazellerbahn muss erhalten werden

Verunsicherung der Mariazellerbahn-Gemeinden muss beendet werden

St. Pölten, (SPI) - "Die Mariazellerbahn muss erhalten werden, ein
Ausbau- bzw. Modernisierungskonzept muss angegangen werden",
reagieren die St. Pöltner Nationalräte Anton Heinzl, Beate Schasching
sowie die Landtagsmandatare Mag. Willi Stiowicek und Otto Kernstock
auf die vom ÖBB-Management neuerlich losgetretene Diskussion um die
Schließung der einzigartigen Schmalspurstrecke im NÖ Zentralraum. Der
Mariazellerbahn wurde bereits einige Male mit dem "ewigen
Haltesignal" gedroht, zuletzt planten die ÖBB im Jahr 2001 die
Einstellung des Betriebes. Mit dem kommenden Jahr läuft nun die
Bestandsgarantie für die Mariazellerbahn ab, ihre Zukunft ist wieder
mal ungewiss. Das ÖBB-Management beschwört wieder einmal den Rückzug
aus den Nebenbahnen, gleichzeitig verweist das Land NÖ auf laufende
Gespräche. "Auch das ist nichts neues, unkonkrete Versicherungen und
Reden über ‚ständiges Bemühen‘ bestimmen seit Jahren die Diskussion.
Es wäre an der Zeit, das alle Verantwortlichen endlich einmal klare
Worte finden und die Verunsicherung der gesamten
Mariazellerbahnregion beenden", fordern die SPÖ-Abgeordneten Klarheit
ein.****

Die Mariazeller Schmalspurbahn ist ein kulturelles und technisches
Erbe erster Güte. Leider sind bereits zwei Drittel der derzeit
vorhandenen Waggons und Loks schrottreif, dringendst notwendige
Investitionen in den Gleiskörper und den Oberbau werden seit Jahren
verschleppt. Ebenso harren angekündigte, aber bis heute nicht
vorhandene Attraktivierungskonzepte noch immer ihrer Umsetzung. "Die
Politik ganz nach dem Vorbild des Kinohits ‚Und täglich grüßt das
Murmeltier’ und den jedes Jahr wieder aufflammenden Diskussionen um
die Schließung der Mariazellerbahn muss beendet werden. Deshalb ist
es höchste Zeit, dass sich die Verantwortlichen ihren eigenen
Ankündigungen mit gegebener Ernsthaftigkeit widmen und sich um eine
positive Zukunft für die Mariazellerbahn bemühen", verweisen Heinzl,
Schasching, Stiowicek und Kernstock auf eigene Initiativen, wie
beispielsweise eine parlamentarische Anfrage an Verkehrsminister
Faymann bzw. eine ebensolche Anfrage an NÖ Landesverkehrsreferent LH
Pröll über die Zukunft der Mariazellerbahn sowie den immer wieder
kolportierten laufenden Gespräche zwischen Land NÖ und den ÖBB.
(Schluss) fa

Rückfragehinweis:

SPÖ-NÖ-Landesregierungsfraktion
   SPÖ-NÖ-Landtagsklub
   Mag. Andreas Fiala
   Pressesprecher
   Tel: 02742/9005 DW 12794
   Mobil: 0664 20 17 137
   mailto:[email protected]

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