- 30.07.2007, 10:48:40
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ÖH: Zugangsbeschränkungen sind jedenfalls die falsche Lösung
Die ÖH fordert die Abschaffung der Zugangsbeschränkungen und die Wiederherstellung des freien und offenen Hochschulzugangs
Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft zeigt sich
enttäuscht über die erneute - in regelmäßigen Abständen
wiederkehrende - Forderung nach Zugangsbeschränkungen durch den Chef
der RektorInnenkonferenz Christoph Badelt. "Bei Österreichs
katastrophal geringer AkademikerInnenquote von knapp 20% sollte der
Zugang zu Universitäten nicht noch zusätzlich beschränkt sondern
stattdessen eine Steigerung des AkademikerInnenanteils angestrebt
werden", gibt Verena Czaby vom ÖH-Vorsitzteam zu bedenken.
Hartwig Brandl aus dem Vorsitzteam der ÖH erklärt: "Für uns muss
jede und jeder das Recht haben zu studieren, Zugangsbeschränkungen
sind also jedenfalls die falsche Lösung - es ist vielmehr Zeit für
ein klares politisches Bekenntnis zu Bildung und damit zu einer
ausreichenden Finanzierung der Universitäten."
"Der Zugang zu Universitäten war schon immer sozial selektiv,
durch formale Zugangsbeschränkungen wurde diese Diskriminierung
sozial schwächerer Studierender noch einmal weiter verschärft, wie
auch der vor kurzem erschienene Bericht zur sozialen Lage der
Studierenden zeigt. Wir fordern daher die Abschaffung von
Zugangsbeschränkungen und eine Wiederherstellung des freien und
offenen Hochschulzugangs", so Lisa Schindler aus dem ÖH-Vorsitzteam
abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Olivia Weiss, Pressesprecherin
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 211
mailto:[email protected] http://www.oeh.ac.at
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