- 26.07.2007, 15:01:02
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GROSZ: BZÖ gegen Aufhebung der Übergangsfristen - Lohndumping droht
Wien (OTS) - Das BZÖ ist strikt gegen die heute von
ÖVP-Wirtschaftsminister Bartenstein geforderte generelle Öffnung des
Arbeitsmarktes für Ausländer. "BZÖ-Sozialminister Herbert Haupt hat
gemeinsam mit dem damaligen deutschen SPD-Arbeitsminister Walter
Riester für die Errichtung und Beibehaltung der Übergangsfristen bis
2011 erfolgreich gekämpft. Eine schleichende Öffnung des
Arbeitsmarktes ist eine Bedrohung für alle österreichischen
Fachkräfte. Die Aufweichung der unter BZÖ-Regierungsbeteiligung
ausverhandelten Übergangsfristen kommt für das BZÖ nicht in Frage",
sagte heute BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz.
In Österreich seien derzeit etwa 7.100 Metallfachkräfte arbeitslos
gemeldet. "Solange nur ein einziger österreichischer Facharbeiter
arbeitslos gemeldet ist, stellt sich die Frage eines Imports
ausländischer Arbeitskräfte nicht. Beim rot-schwarzen Lohndumping
gibt es sicherlich keine Zustimmung des BZÖ", bekräftigt Grosz der an
die Forderung der Wirtschaft nach indischen IT Kräften vor einigen
Jahren, die sich als völlig falsch herausstellte, erinnert.
Grosz fordert die SPÖ auf, diesen arbeitnehmerfeindlichen Plänen der
ÖVP endlich entgegenzutreten. "Die SPÖ-Vertreter Gusenbauer,
Buchinger sind reihenweise umgefallen, haben die Arbeitsmarktöffnung
für Ausländer unterstützt und lassen zu, dass ausländische
Arbeitskräfte zusätzlich ins Land kommen und in Konkurrenz zu
Österreichern treten. Gerade die SPÖ entwickelt sich hier vom
selbsternannten Arbeitnehmervertreter zum Arbeitnehmerverräter", so
Grosz abschließend. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
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