- 23.07.2007, 10:55:49
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Grüner Etappensieg gegen das "kleine" Glücksspiel in NÖ
Huber: "LR Schabl und die ÖVP kann sich nicht aus Verantwortung stehlen"
St. Pölten (Grüne) - Als "ersten Etappensieg" gegen das so
genannte "kleine" Glücksspiel bezeichnet der Grüne
Landesgeschäftsführer Thomas Huber die Schließungen einzelner
Spielcasinos in Niederösterreich. In den vier Gemeinden Amstetten,
Schwechat, Mistelbach und Ybbs musste der Betrieb von Spielautomaten
eingestellt werden, weil sich die Spielcasinos in einer Schutzzone
befinden. Huber: "Alle BürgermeisterInnen in Niederösterreich müssen
sich diese vier Städte als Vorbild nehmen und auch in ihren Gemeinden
Schutzzonen initiieren."
Nach Ansicht der Grünen kann nur eine bundeseinheitliche Regelung
mit einer vereinheitlichten Zugangskontrolle den Schutz von
SpielerInnen und Jugendlichen sicherstellen. Der heillose
Kompetenzwirrwarr zwischen Bundes-, Ländesverwaltung, Gesetzgebung,
Justiz und der Europäischen Union verhindert einen effizienten
SpielerInnenschutz. "Wir dürfen es nicht den BetreiberInnen
überlassen, sich selbst zu kontrollieren. Solange nicht ein
bundeseinheitlicher SpielerInnen- und Jugendschutz garantiert ist,
muss das Automatenglücksspiel in Niederösterreich wieder verboten
werden. Landesrat Emil Schabl und die ÖVP soll sich nicht weiter
politisch gegen eine vernünftige Lösung im Landtag stemmen. Es darf
sich hier nicht aus seiner politischen Verantwortung stehlen", so der
Grüne Landesgeschäftsführer.
Die Grünen erneuern ihre Forderung nach einem kompletten Verbot
des "kleinen" Glücksspiels. "Nur ein vollständiges Verbot, ein
komplettes 'Game over', garantiert einen lückenlosen Jugendschutz",
so Huber abschließend.
Rückfragehinweis:
Presse - Grüner Klub im NÖ Landtag +432742/9005-16703 - [email protected]
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