- 18.07.2007, 12:18:51
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VP-Korosec ad Oxonitsch: Versprechungen bis 2015 helfen viel zu wenig
Rotes Wien ist nicht unbedingt soziales Wien
Wien (OTS) - "Wie weit die Wiener SPÖ von den Menschen in Wien
entfernt ist, zeigt die Selbstbeweihräucherung von
SPÖ-Klubvorsitzenden Oxonitsch was die Gesundheits- und Sozialpolitik
der SPÖ-Alleinregierung betrifft. Nach wie vor kommt es in Wien viel
zu oft vor, dass Menschen als Bittsteller bei der Gemeinde auftreten
müssen. Dass im roten Wien die Sozialhilferichtsätze zu den
niedrigsten im Bundesländervergleich zählen, geht an den
Sozialdemokraten offenbar auch spurlos vorüber", kritisiert die
Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, Ingrid Korosec, die Jubelmeldung
des SP-Politikers.
"Die Bilanz der SP-Stadtregierung anhand der reinen Budgetzahlen
vorzunehmen ist gerade in Wien wahrlich unseriös", so Korosec. Trotz
der angegebenen ’Rekordsumme’ gibt es noch immer viel zu lange
Wartezeiten auf Operationen, Patienten werden noch immer in
Gangbetten unter menschenunwürdigen Umständen gepflegt, während
andere Stationen für Wochen wegen Personalmangels geschlossen
werden", kritisiert die VP-Gesundheitsprecherin. Die von Oxonitsch
genannte Summe werden zur Kaschierung von fahrlässigen Versäumnissen
der letzten Jahrzehnte aufgebraucht, während für die betroffenen
Wienerinnen und Wiener keine Verbesserungen spürbar sind.
SPÖ-Vorschläge bis 2015 helfen Menschen in Großpflegeheimen
und Spitalsbetten am Gang nicht
"Was auch immer die Stadt bis 2015 machen wird, Tatsache ist, dass
diese Stadtregierung im Gesundheits- und Sozialbereich ihr nicht
rechtzeitiges Handeln wieder gut zu machen hat. Heute müssen noch
immer sehr viele Menschen in städtischen Pflegeheimen in
Großraumzimmern liegen und haben keine Möglichkeit, sich
zurückzuziehen und ihre Privatsphäre zu beanspruchen", so Korosec.
"In vielen Gemeindespitälern müssen kranke Menschen am Gang liegen,
weil das seit vielen Jahren angekündigte Krankenhaus Nord noch nicht
einmal einen Standort hat und somit noch viele Jahre vergehen werden,
bis das Spital aufsperren kann."
"Die Stadtregierung täte gut daran, endlich kurzfristige Maßnahmen
zur Problemlösung im Bereich Gesundheit und Soziales einzuführen und
endlich mit den peinlichen Selbsthuldigungen aufzuhören", so Korosec
abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
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