VP-Korosec ad Oxonitsch: Versprechungen bis 2015 helfen viel zu wenig

Rotes Wien ist nicht unbedingt soziales Wien

Wien (OTS) - "Wie weit die Wiener SPÖ von den Menschen in Wien entfernt ist, zeigt die Selbstbeweihräucherung von SPÖ-Klubvorsitzenden Oxonitsch was die Gesundheits- und Sozialpolitik der SPÖ-Alleinregierung betrifft. Nach wie vor kommt es in Wien viel zu oft vor, dass Menschen als Bittsteller bei der Gemeinde auftreten müssen. Dass im roten Wien die Sozialhilferichtsätze zu den niedrigsten im Bundesländervergleich zählen, geht an den Sozialdemokraten offenbar auch spurlos vorüber", kritisiert die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, Ingrid Korosec, die Jubelmeldung des SP-Politikers.

"Die Bilanz der SP-Stadtregierung anhand der reinen Budgetzahlen vorzunehmen ist gerade in Wien wahrlich unseriös", so Korosec. Trotz der angegebenen ’Rekordsumme’ gibt es noch immer viel zu lange Wartezeiten auf Operationen, Patienten werden noch immer in Gangbetten unter menschenunwürdigen Umständen gepflegt, während andere Stationen für Wochen wegen Personalmangels geschlossen werden", kritisiert die VP-Gesundheitsprecherin. Die von Oxonitsch genannte Summe werden zur Kaschierung von fahrlässigen Versäumnissen der letzten Jahrzehnte aufgebraucht, während für die betroffenen Wienerinnen und Wiener keine Verbesserungen spürbar sind.

SPÖ-Vorschläge bis 2015 helfen Menschen in Großpflegeheimen und Spitalsbetten am Gang nicht

"Was auch immer die Stadt bis 2015 machen wird, Tatsache ist, dass diese Stadtregierung im Gesundheits- und Sozialbereich ihr nicht rechtzeitiges Handeln wieder gut zu machen hat. Heute müssen noch immer sehr viele Menschen in städtischen Pflegeheimen in Großraumzimmern liegen und haben keine Möglichkeit, sich zurückzuziehen und ihre Privatsphäre zu beanspruchen", so Korosec. "In vielen Gemeindespitälern müssen kranke Menschen am Gang liegen, weil das seit vielen Jahren angekündigte Krankenhaus Nord noch nicht einmal einen Standort hat und somit noch viele Jahre vergehen werden, bis das Spital aufsperren kann."

"Die Stadtregierung täte gut daran, endlich kurzfristige Maßnahmen zur Problemlösung im Bereich Gesundheit und Soziales einzuführen und endlich mit den peinlichen Selbsthuldigungen aufzuhören", so Korosec abschließend.

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