Hypo: Haiders Arbeitsplatzgarantie wertlos

Martinz spricht bereits von Neuverhandlungen - Haider "auf Tauchstation"

Klagenfurt (SP-KTN) - Nachdem der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Landesbank, Werner Schmidt, im gestrigen Untersuchungsausschuss zum Verkauf der Hypo an die BayernLB keine Arbeitsplatzgarantie für die Mitarbeiter der Hypo abgegeben hat beziehungsweise eine solche als "im Konzern nicht vorgesehen" ausgeschlossen hat, übte der Landesgeschäftsführer der SPÖ Kärnten, Gerald Passegger, am Mittwochvormittag einmal mehr heftige Kritik an Jörg Haider und Josef Martinz. Beide hätten den Verkauf der Hypo an die Bayern mit einer Arbeitsplatzgarantie begründet, was sich gestern als falsch herausgestellt habe.

Während Haider noch am 17. Mai 2007 per Pressedienst unter anderem wortwörtlich festgestellt hatte: "…als auch eine Arbeitsplatzgarantie für die Kärntner Mitarbeiter der Hypo sind unverrückbare Grundbedingungen", sei er jetzt der Blamierte, so Passegger, der immer noch vergeblich auf eine Stellungnahme des Landeshauptmannes wartet, wie dieser auf den Papst.

Und wenn "Chefverhandler" Martinz laut Medienberichten bereits von Neuverhandlungen spricht, dann sei das nicht mehr und nicht weniger als das Eingeständnis, in München schlecht verhandelt beziehungsweise "den Sack nicht zugemacht" zu haben, so Passegger. (Schluss)

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