Kindergeld - GROSZ: Kdolsky einfach nur herzlos

Kdolsky soll 0800/240 262 wählen um sich zu informieren

Wien 2007-07-18 (OTS) - "Als "Schlag ins Gesicht der tausenden verunsicherten und betroffenen Familien", bezeichnet BZÖ-Generealsekretär Gerald Grosz die uneinsichtige Haltung von Anti-Familienministerin Andrea Kdolsky. "Kdolsky agiert herzlos, abgehoben und präpotent. Kdolsky besitzt anscheinend keinerlei Problemlösungskompetenz und agiert als komplette Fehlbesetzung mangels Verständnis für die Sorgen der Familien mit unsäglicher Härte gegen großteils junge Mütter und Väter", so Grosz.

Kdolsky habe auch anscheinend keinen blassen Schimmer über die Anzahl der wirklich Betroffenen, wenn sie die bisher angeblich ausgesendeten 250 Rückforderungen so darstelle, als wenn das die Gesamtzahl wäre. "250 Betroffene sind keineswegs 1,2 Prozent von 160.000 jährlichen Beziehern und das bei einem Zeitraum von über 5 Jahren, Frau Minister. Entweder sie können nicht rechnen, oder sie erzählen den Österreicherinnen und Österreichern bewusst die Unwahrheit. Ich empfehle ihnen die kostenfreie Nummer 0800/240 262 zu wählen, das ist nämlich der Familienservice des Familienministeriums - dort kann man ihnen sicher die Sachlage erklären und wird ihnen mitteilen wie viele verzweifelte Eltern sich an die Experten wenden", bekräftigt Grosz.

Das BZÖ fordert ein rasches Ende dieses unwürdigen Treibens der Anti-Familienministerin und "die sofortige Einberufung einer Sondersitzung des Nationalrates um die Abschaffung der Zuverdienstgrenze zu beschließen. Hier könnten SPÖ, Grüne, FPÖ und die vernünftigen Teile der ÖVP endlich zeigen ob sie ihren Lippenbekenntnissen auch Taten folgen lassen wollen", so der BZÖ-Generalsekretär. Grosz kritisierte auch scharf, dass Kdolsky kein Wort über die bis zu 40.000 von Rückzahlungen des Zuschusses zum Kinderbetreuungsgeldes betroffenen Familien verliere und die reale Kürzung der Zuverdienstgrenze um 590 Euro beim Kindergeld neu einfach verschweigt."Das BZÖ wird jedenfalls mit Hilfe eines Musterprozesses (Betroffene können sich weiterhin unter kindergeld@bzoe.at ans BZÖ wenden) dieses unsoziale Raubrittertum zu Fall bringen und spätestens dann fällt auch die Ministerin", so Grosz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0002