• 15.07.2007, 08:58:33
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Energie AG: Börsegang treibt Strompreis hoch

SP-Haider: Mit Unterschrift Zeichen setzen gegen Abzockerei der Stromkonzerne

Linz (OTS) - "Wenn die Energie AG an die Börse geht, schnellen die
Strompreise zwangsläufig in die Höhe. Wenn das Land Oberösterreich
auf längere Sicht einen sozial verträglichen Strompreis haben will,
dann geht das nur mit einem starken Stromversorgungs- und -
erzeugungsunternehmen wie der Energie AG im 100prozentigen
öffentlichen Eigentum. Nach einem Börsegang sind derartige
eigenständige Maßnahmen des Landes nicht mehr möglich", warnt
SPÖ-Landeschef Erich Haider. So ist der Strompreis in Deutschland
durch die gnadenlose Preistreiberei von Konzernen wie E.on seit dem
Jahr 2000 um 46 Prozent gestiegen. E.on hat bekanntlich bereits
Interesse am Börsegang der Energie AG bekundet.

"Jetzt ist die Stunde der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher.
Es ist noch nicht zu spät, diese Fehlentscheidung zu stoppen! Mit
ihrer Unterschrift für die Einleitung der Bürgerbefragung 'Kein
Börsegang der Energie AG' können sie ein Zeichen setzen. Ein Zeichen
gegen den Einstieg von internationalen Atomstromkonzernen in unser
oberösterreichisches Paradeunternehmen Energie AG, die uns über kurz
oder lang total überhöhte Stromrpeise diktieren können", appelliert
Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ, an alle Oberösterreicherinnen
und Oberösterreicher, an der nun voll anlaufenden
Unterschriftensammlung für die Bürgerbefragung teilzunehmen.

Der Zwang zur Gewinnmaximierung bei einem Börsegang führt
erwiesenermaßen immer zu steigenden Preisen und sinkender Qualität
bei Strom, Wasser und Abfall. Die Erfahrungen mit
(Teil-)Privatisierungen von Energieversorgern haben gezeigt, dass
besonders die Grundgebühren hochgeschnellt sind.

Bestes Beispiel für die Abzockerei der großen Konzerne ist
Deutschland. Dort sind die Strompreise von den Großkonzernen wie E.on
in schwindelerregende Rekordhöhen geschraubt worden. Heute bilden
sich immer mehr Bürgerinitiativen von betroffenen Stromkunden gegen
die Welle von Strompreiserhöhungen. E.on hat für September bereits
die nächste Preiserhöhung angekündigt.

Rückfragehinweis:
SPÖ Oberösterreich
Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
mailto:[email protected]

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