• 12.07.2007, 16:01:00
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"KURIER"-Kommentar von Nicholas Bukovec: "Ende der Tiefflüge"

Der Eurofighter ist da. Höchste Zeit, dass wieder die Vernunft einkehrt.

Wien (OTS) - Der erste Eurofighter ist in Österreich gelandet, und
man kann nur hoffen, dass das leidige Thema damit vom Tisch ist. Die
Debatte rund um die Beschaffung war auf allen Seiten von "Tiefflügen"
gekennzeichnet, die teils nur schwer zu ertragen waren.
Da waren einmal die Eurofighter-Fans, die uns ständig neu
erklärten, warum Österreich unbedingt den modernsten Abfangjäger
Europas brauche und dafür vier Milliarden Euro zahlen soll - während
im Fuhrpark des Heeres die altersschwachen Lkw auseinanderfallen.
Ganz zu schweigen von den Merkwürdigkeiten rund um den
Beschaffungsvorgang an sich.
Da waren aber auch die Eurofighter-Gegner, die uns bis heute
einreden wollen, dass wir gar keine Flieger brauchen - trotz aller
Bekenntnisse zur Luftraumüberwachung. Fehlte nur der Vorschlag, dass
wir unsere Soldaten mit Steinschleudern ausrüsten, mit denen sie
Gegner in der Luft bekämpfen. (Liebe Feinde, bitte tief fliegen!)
Vorläufig letzter Höhepunkt im Eurofighter-Theater: Heereschef
Darabos flieht vor seinem ersten Flieger auf einen Staatsbesuch bis
nach Mazedonien.
Doch die Jets sind da. Hoffentlich kehrt auf allen Seiten die
Vernunft ein - bis zur nächsten Beschaffung. Angeblich halten die
Eurofighter 40 Jahre.

Rückfragehinweis:
KURIER
Innenpolitik
Tel.: (01) 52 100/2649
[email protected]
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