• 12.07.2007, 13:06:40
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Hora: Übereinkommen über weiteren Ausbau der Wiener U-Bahn mehr als zufriedenstellend

Wiener SP-Verkehrssprecher weist Kritik der Rathaus-Opposition an beschlossenen Ausbauplänen zurück

Wien (SPW-K) - "Alles kann man nicht auf einmal haben, gerade auch
beim kostenintensiven U-Bahnausbau", wies Donnerstag der
Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Karlheinz Hora, die
Kritik der Rathaus-Oppositionsparteien an der Einigung zwischen Bund
und Wien über die weiteren Ausbaupläne für die Wiener U-Bahn zurück.
"Mit der nunmehr fixierten, erfreulicherweise entgegen den
Intentionen des früheren Finanzministers Grasser wieder je zur
Hälfte vom Bund und der Stadt Wien finanzierten, weiteren Ausbaustufe
des Wiener U-Bahnnetzes werden die wichtigen großen
Stadtentwicklungsgebiete im Bereich des ehemaligen Flugfeldes Aspern,
dem ehemaligen Aspangbahnhof, der geplante neue Favoritner Stadtteil
südlich des neuen Hauptbahnhofes sowie in Rothneusiedl
berücksichtigt", stellte Hora in seiner Replik Pressedienst der SPÖ
Wien weiter fest.

Zur Kritik von VP-Gerstl, dass die U-Bahnlinie U 2 nicht zum
künftigen Hauptbahnhof verlängert werde, meinte Hora, dass mit der
U-Bahnlinie U 1, von sieben S-Bahn-, drei Straßenbahn-, zwei
städtischen sowie mehreren regionalen Buslinien ausgezeichnete
direkte Anbindungen aus allen Himmelrichtungen an den Hauptbahnhof
vorhanden sein würden. Hora: "Offensichtlich hat Kollege Gerstl mit
seiner eigenen Prioriätenreihung für den U-Bahnbau nicht einmal
seinen Parteikollegen, Finanzminister Molterer, überzeugen können".
Erfreut zeigte sich der Verkehrspolitiker zudem darüber, dass der
Bund bereit sei, sich an den Planungskosten für die fünfte
U-Bahnausbaustufe bereits jetzt zu beteiligen, mit der dann die
Verlängerung der U 4 Nach Westen und der U 6 nach Norden realisiert
werden könnte. "Insgesamt ist das von Vizebürgermeisterin
Finanzstadträtin Brauner für Wien ausgezeichnet verhandelte Paket
mehr als zufriedenstellend", schloss Hora. (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
mailto:[email protected]

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