- 12.07.2007, 11:58:18
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VP-Gerstl: Prioritätensetzung beim U-Bahnausbau nicht nachvollziehbar
Wien (OTS) - Die Wiener ÖVP spricht sich grundsätzlich für den
U-Bahnausbau aus. Die Prioritätensetzung sorgt jedoch für
Unverständnis. "Seit heute sind die Verhandlungen zwischen Bund und
Ländern abgeschlossen, doch der Ausbau erfolgt aufgrund des nicht
optimalen Managements viel zu langsam", kritisiert LAbg.Wolfgang
Gerstl, Verkehrssprecher der ÖVP Wien.
Nicht nachvollziehbar ist für die ÖVP Wien auch die Tatsache, dass
die U2 am zukünftigen Zentralbahnhof vorbeigeht. "Insgesamt werden
bis zu 140.000 Passagiere pro Tag den neuen Bahnhof frequentieren.
Das wir mit der U1 alleine nicht zu bewältigen sein", gibt Gerstl zu
bedenken. Ebenso ist für ihn die Verlängerung der U1 ohne
ausreichende Wirtschafts- und Stadtentwicklungsarbeiten im dortigen
Bereich nicht Ziel führend.
Warum die U6 nicht verlängert wird, ist Gerstl ebenfalls ein Rätsel.
Durch den Ausbau der U6 und den Ausbau in den Süden mit der Badner
Bahn würden bereits erschlossene Gebiete entlastet. Ebenso dringend
notwendig wäre die Verlängerung der U4 nach Auhof. "Positiver Effekt
einer solchen Verlängerung wäre eine rechtzeitige Reduktion des
Individualverkehrs, der von Westen in die Stadt kommt", schließt
Gerstl.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]
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