Kfz-Diagnose erobert japanischen Markt: Österreichischer Hersteller AVL DiTEST in Pole Position

Graz/Tokyo (OTS) - Einen Durchbruch auf dem japanischen Kfz-Prüfungssysteme-Markt meldet der österreichische Kfz-Diagnosespezialist AVL DiTEST (www.avlditest.com). Das Grazer Unternehmen wird in den kommenden drei Jahren bis zu 15.000 Diesel-Abgasmessgeräte nach Japan liefern und hat damit gute Chancen auf die Marktführerschaft im Land. Der Inselstaat verpflichtet seine Autowerkstätten mit einer Gesetzesänderung erstmals zur Einhaltung von europäischen Kfz-Prüfungs-Standards. Bis 2010 soll der Großteil der Nachrüstung abgeschlossen sein.

Die rot-weiß-rote Erfolgsmeldung machte auf der "Tokyo Auto Service Show" Mitte Juni im Rekordtempo die Runde. Als weltweit erster Hersteller konnte AVL DiTEST bei der wichtigsten Fachmesse für Kfz-Werkstatt-Ausrüster des Landes ein für den japanischen Markt zertifiziertes Diesel-Abgasmessgerät präsentieren. Damit überholten die Steirer den globalen Wettbewerb und konnten sogar die wichtigsten nationalen Hersteller hinter sich lassen. Doch nicht nur das: Die ebenfalls auf der Messe vorgestellte Partnerschaft mit dem landesweit größten Werkstatt-Ausstatter Banzai soll die Österreicher auch in der Marktdurchdringung in Pole Position bringen. AVL DiTEST strebt binnen drei Jahren die Marktführerschaft im Land der aufgehenden Sonne an.

Mit erstmaliger Zertifizierung zur Marktführerschaft

Marktprognosen gehen davon aus, dass immerhin 60.000 der rund 80.000 Automobil-Werkstätten ihre Prüfsysteme für Dieselmotoren auf den neuen gesetzlich vorgeschriebenen Standard nachziehen werden. Etwa 45.000 Betriebe werden die Umrüstung schon bis 2010 abgeschlossen haben. AVL DiTEST-Vertriebspartner Banzai erwartet, dass ein Drittel der Geräte, also rund 15.000, das AVL DiTEST-Emblem tragen werden. "Unser Partner setzt hier auf einfache Bedienbarkeit als schlagendes Verkaufsargument," sagt Dipl.Ing. Gerald Lackner, Vorsitzender der AVL DiTEST Geschäftsführung: " Der Wireless-Modus sowie ein patentierter Mess-Auslöser prädestiniert unser Produkt für schnelle, unkomplizierte Abgas-Messungen im und am Fahrzeug. Mit dem nun einsetzenden Nachfrageschub aus Japan fangen wir die Entwicklung in Deutschland auf, wo der Markt nach den jüngsten Gesetzesinitiativen vorläufig gesättigt ist".

Nachhaltiger Produktionszuwachs für Standort Graz

Ein halbes Jahr haben die Steirer nun Zeit, ihre Produktionskapazitäten in der Grazer Konzernzentrale nach oben zu schrauben. Lackner ist zuversichtlich: "Die Zusammenarbeit mit den Zulieferbetrieben am Standort klappt hervorragend. Ende 2007, wenn die Gesetzesänderung in Japan in Kraft tritt, werden wir bereits die erste Liefertranchen einschiffen." Vorerst liegt das Hauptgewicht der Dieselmotoren-Überprüfung in Japan noch bei den Nutzfahrzeugen. Deshalb kommt in Japan zunächst auch das AVL DiTEST-Messgerät DiSmoke 4800 zum Einsatz, dass der europäischen Version DiSmoke 4000 sehr ähnlich ist. Doch die Liebe der Japaner zu den Dieselmotoren scheint nunmehr Schritt für Schritt zu wachsen. Für den PKW-Sektor, wo Dieselfahrzeuge noch bis vor wenigen Jahren als Raritäten auf Japans Straßen galten, überlegen immer mehr Automobilhersteller die neue verbrauchseffiziente Blue-Tech Dieseltechnologie in Japan verstärkt zu vermarkten. "Vor diesem Hintergrund sehen wir im japanische Kfz-Diagnosemarkt natürlich noch großes Entwicklungspotenzial."

Über AVL DiTEST

AVL DiTEST (www.avlditest.com) ist Teil der AVL-Gruppe in Graz und gilt heute als einer der weltweit führenden Anbieter von Fahrzeugdiagnostik. Die Entwicklungen des Unternehmens gelten als technologischer Maßstab in Europa. Automobilhersteller wie VW, BMW oder DaimlerChrysler sowie die großen Prüfanstalten vertrauen auf die Kfz-Diagnosetechnologie aus Österreich. 2005 wurde das Kfz-Diagnosegerät AVL DiX Drive mit dem Innovationspreis des deutschen Handwerks ausgezeichnet. 2006 errang AVL DiTEST eine erneute Innovationspreis-Auszeichnung für den ersten voll abdichtenden Motorrad-Abgastester AVL ProBike 220/420. Gemeinsam mit den Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich sowie in China beschäftigte AVL DiTEST im letzten Jahr konstant 200 Mitarbeiter, davon mehr als 60 in Österreich. 2006 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in der Höhe von ca. 37 Millionen Euro. Die Exportquote beträgt 97 Prozent.

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