Führungskräfte wollen durchaus bis zum 67. Lebensjahr arbeiten

Zustimmung zu neuem Modell bei WdF-Umfrage unter österr. Managern

Wien (OTS) - Mit einem Bekenntnis zu einer längeren Lebensarbeitszeit endet die aktuelle Manager-Befragung des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (WdF). Dabei sprachen sich 55, 5% der Mitglieder des größten heimischen Managerverbands für die Verlängerung auf 67 Jahre analog dem bundesdeutschen Modell aus. Das Votum der 170 Befragten fiel relativ knapp aus, was seitens des WdF-Bundesvorsitzenden Dr. Paul Jankowitsch auf ein gewisses "Verdrängen dieses Themas speziell bei unseren Nachwuchs-Führungskräften" zurückgeführt wird.

Auffällig sei auch die gegenüber anderen Voting-Themen geringere Gesamtbeteiligung. "Hier muß eine Bewusstseinsbildung für die volkswirtschaftliche Sinnhaftigkeit erfolgen", resümiert der WdF-Vorsitzende. Als positive Folgen nannte Jankowitsch längere Pensions-Durchrechnungszeiträume ebenso wie den geringeren Know How-Verlust durch längere betriebliche Einbindung der "senior leaders" im Fall des Modells Rente mit 67. Neue Arbeitsmodelle, die eine größere Flexibilität und Durchlässigkeit, etwa in Richtung Karenzen, temporärer Selbständigkeit oder Sabbaticals ermöglichen, stellen einen Jahres-Schwerpunkt des WdF dar.

"Aufbauend auf dieses Ergebnis werden wir im August mit einer Enquete weitere Lösungsansätze erarbeiten, wie die Arbeitswelt dieser gesellschaftlichen und demographischen Entwicklung Rechnung tragen kann", so Bundesvorsitzender Dr. Paul Jankowitsch. Manager, Soziologen, Arbeitsrechtler und -mediziner sollen dabei ihre Konzepte zur real längeren Gesamtarbeitszeit diskutieren.

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