ÖAMTC: In Urlaubsländern werden Verbrecher immer dreister (+Audio)

Aktueller Fall aus Spanien belegt, Unverfrorenheit der Gauner steigt

Wien (OTS) - Oft kann man gar nicht so schnell schauen und es ist passiert. Plötzlich fehlt die Brieftasche oder der Fotoapparat. "Diebe sind auf Zack und lassen sich immer neue Tricks einfallen", weiß ÖAMTC-Touristikerin Tanja Gems. Einem Mitgliederbericht zur Folge treiben aktuell besonders dreiste Verbrecher auf spanischen Autobahnen ihr Unwesen. Folgender Vorfall ereignete sich auf der Autobahn A7 bei Santa Perpetua nahe Barcelona.

Die Diebe warfen dem Auto mit ausländischem Kennzeichen einen Gegenstand gegen den Wagen. So täuschten sie einen Fahrzeugschaden vor und brachten den Österreicher zum Anhalten auf dem Pannenstreifen. Das Auto der Diebe hielt vor dem des Opfers. Geschickt lenkte ein Gauner die Touristen ab, ein anderer stahl währenddessen die Wertgegenstände. Nach dem Coup verschwanden die Diebe mit ihrem Auto. "Der spanischen Polizei ist diese Vorgangsweise bekannt, aber es wird praktisch nichts unternommen, um den Straßenräubern das Handwerk zu legen", erklärt die Clubtouristikerin. Das Opfer hat nicht nur den Verlust der Wertgegenstände zu beklagen, sondern häufig steht auch die Reparatur des Autos an. Das ist nur eine Form, wie Diebe im Urlaub vorgehen.

"Im Gedränge beschmieren manche Diebe ihre Opfer mit Senf, Ketschup oder Eis. Danach täuschen sie falsche Hilfsbereitschaft vor und bestehlen im selben Augenblick den Touristen", erklärt die ÖAMTC-Expertin. Sie hat einige wichtige Tipps zum Schutz der Wertgegenstände zusammengefasst.

  • Gedränge vermeiden. Dort sind Trickdiebe besonders aktiv.
  • Rucksack oder Tasche am besten verschlossen vor dem Körper oder fest unterm Arm tragen.
  • Geld, Kreditkarten und Papiere immer getrennt voneinander und in verschiedenen, möglichst verschlossenen Innentaschen direkt am Körper mitführen (zum Beispiel mittels Bauchgurt).
  • Bankomatkarte und Code getrennt aufbewahren.
  • Reichtümer nie auffällig zur Schau tragen.
  • Wertvolle Geräte wie Digital- und Videokameras in unauffälligen Taschen mitnehmen (zum Beispiel im Leinenbeutel).

Beliebte Gegenstände bei den Dieben sind auch die Autos der Urlauber und die darin befindlichen Navigationsgeräte oder andere Wertgegenstände. "Ein Auto ist kein Safe. Wertgegenstände sollte man immer mitnehmen und nicht im Auto verstecken", erläutert die ÖAMTC-Touristikerin. Die Expertin gibt wichtige Tipps wie man sich vor Autoeinbrüchen richtig schützt.

  • Fahrzeug immer abschließen, auch für kurze Erledigungen wie zum Beispiel dem Bezahlen der Tankrechnung.
  • Wertvolle Gegenstände nicht im Auto liegen lassen.
  • Bei einem mittels Code gesicherten Radio die Sicherheitsnummer außerhalb des Fahrzeugs aufbewahren.
  • Elektronische Wegfahrsperren unterbrechen Benzinpumpe, Zündung und Zündspule.

"Kommt es dennoch zu einem Diebstahl muss der erste Weg zur Polizei führen. Für die erstattete Anzeige erhält man eine Bestätigung, die wiederum für die Versicherung notwendig ist", hält die ÖAMTC-Touristikerin abschließend fest.

Der ÖAMTC unterstützt beim Diebstahl-Schutz: Einfach beim nächstgelegenen ÖAMTC-Stützpunkt nachfragen. Hier sind Produkte erhältlich, die es den Dieben schwerer machen. Hilfe in Notsituationen aller Art bietet der ÖAMTC auch in Zusammenarbeit mit Dolphin Technologies . Mittels Satalarm, einem Ortungs- und Notfallsystem, können Notrufe ohne Zeitverlust abgesetzt werden. Europaweit steht die Einsatzzentrale des Clubs den Autofahrern sowohl bei Pannen, als auch bei Unfällen und Autodiebstahl bei.

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