- 09.07.2007, 10:48:30
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ÖAMTC: In Urlaubsländern werden Verbrecher immer dreister (+Audio)
Aktueller Fall aus Spanien belegt, Unverfrorenheit der Gauner steigt
Wien (OTS) - Oft kann man gar nicht so schnell schauen und es ist
passiert. Plötzlich fehlt die Brieftasche oder der Fotoapparat.
"Diebe sind auf Zack und lassen sich immer neue Tricks einfallen",
weiß ÖAMTC-Touristikerin Tanja Gems. Einem Mitgliederbericht zur
Folge treiben aktuell besonders dreiste Verbrecher auf spanischen
Autobahnen ihr Unwesen. Folgender Vorfall ereignete sich auf der
Autobahn A7 bei Santa Perpetua nahe Barcelona.
Die Diebe warfen dem Auto mit ausländischem Kennzeichen einen
Gegenstand gegen den Wagen. So täuschten sie einen Fahrzeugschaden
vor und brachten den Österreicher zum Anhalten auf dem
Pannenstreifen. Das Auto der Diebe hielt vor dem des Opfers.
Geschickt lenkte ein Gauner die Touristen ab, ein anderer stahl
währenddessen die Wertgegenstände. Nach dem Coup verschwanden die
Diebe mit ihrem Auto. "Der spanischen Polizei ist diese Vorgangsweise
bekannt, aber es wird praktisch nichts unternommen, um den
Straßenräubern das Handwerk zu legen", erklärt die Clubtouristikerin.
Das Opfer hat nicht nur den Verlust der Wertgegenstände zu beklagen,
sondern häufig steht auch die Reparatur des Autos an. Das ist nur
eine Form, wie Diebe im Urlaub vorgehen.
"Im Gedränge beschmieren manche Diebe ihre Opfer mit Senf,
Ketschup oder Eis. Danach täuschen sie falsche Hilfsbereitschaft vor
und bestehlen im selben Augenblick den Touristen", erklärt die
ÖAMTC-Expertin. Sie hat einige wichtige Tipps zum Schutz der
Wertgegenstände zusammengefasst.
* Gedränge vermeiden. Dort sind Trickdiebe besonders aktiv.
* Rucksack oder Tasche am besten verschlossen vor dem Körper oder
fest unterm Arm tragen.
* Geld, Kreditkarten und Papiere immer getrennt voneinander und in
verschiedenen, möglichst verschlossenen Innentaschen direkt am Körper
mitführen (zum Beispiel mittels Bauchgurt).
* Bankomatkarte und Code getrennt aufbewahren.
* Reichtümer nie auffällig zur Schau tragen.
* Wertvolle Geräte wie Digital- und Videokameras in unauffälligen
Taschen mitnehmen (zum Beispiel im Leinenbeutel).
Beliebte Gegenstände bei den Dieben sind auch die Autos der
Urlauber und die darin befindlichen Navigationsgeräte oder andere
Wertgegenstände. "Ein Auto ist kein Safe. Wertgegenstände sollte man
immer mitnehmen und nicht im Auto verstecken", erläutert die
ÖAMTC-Touristikerin. Die Expertin gibt wichtige Tipps wie man sich
vor Autoeinbrüchen richtig schützt.
* Fahrzeug immer abschließen, auch für kurze Erledigungen wie zum
Beispiel dem Bezahlen der Tankrechnung.
* Wertvolle Gegenstände nicht im Auto liegen lassen.
* Bei einem mittels Code gesicherten Radio die Sicherheitsnummer
außerhalb des Fahrzeugs aufbewahren.
* Elektronische Wegfahrsperren unterbrechen Benzinpumpe, Zündung und
Zündspule.
"Kommt es dennoch zu einem Diebstahl muss der erste Weg zur
Polizei führen. Für die erstattete Anzeige erhält man eine
Bestätigung, die wiederum für die Versicherung notwendig ist", hält
die ÖAMTC-Touristikerin abschließend fest.
Der ÖAMTC unterstützt beim Diebstahl-Schutz: Einfach beim
nächstgelegenen ÖAMTC-Stützpunkt nachfragen. Hier sind Produkte
erhältlich, die es den Dieben schwerer machen. Hilfe in
Notsituationen aller Art bietet der ÖAMTC auch in Zusammenarbeit mit
Dolphin Technologies . Mittels Satalarm, einem Ortungs- und
Notfallsystem, können Notrufe ohne Zeitverlust abgesetzt werden.
Europaweit steht die Einsatzzentrale des Clubs den Autofahrern sowohl
bei Pannen, als auch bei Unfällen und Autodiebstahl bei.
(Schluss)
Audio(s) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Audio
Service, sowie im APA-OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
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