• 06.07.2007, 10:54:25
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Neugestaltung Augustinplatz: Mehr Platz, mehr Licht, mehr Qualität - mehr Beteiligung

Bezirksvorsteher Blimlinger: Die agenda wien sieben erlebt im Sommer 2007 die Umsetzung des bisher größten Agenda-Projektes im öffentlichen Raum in Neubau

Wien (OTS) - Wenn am Montag, den 10. Juli 2007, die Bauarbeiten
rund um den Augustinplatz im 7. Bezirk beginnen, startet die
Umsetzung des gegenwärtig größten Projekts der Lokalen Agenda 21 im
öffentlichen Raum in Wien. Das Augustinplatzl - derzeit ein kaum als
Platz wahrgenommener, vom Autoverkehr stark beeinträchtigter Zwickel
zwischen Neustift- und Kellermann- bzw. Kirchengasse - wird komplett
umgestaltet.

"Ein urbaner, barrierefreier und transparenter Platz soll der
Augustinplatz nach der gemeinsam mit den BürgerInnen geplanten
Umgestaltung werden. Die Neugestaltung wird viel dazu beitragen, das
Verweilen am Platz wieder attraktiver zu machen, bringt
Verbesserungen für den öffentlichen Verkehr, RadfahrerInnen und
FußgängerInnen und gibt dem Platz erstmals einen eigenständigen
Charakter" erklärt Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger.

Das Erscheinungsbild des Platzes wird geprägt durch die neue
Oberfläche, die durchzogen wird von regelmäßig angeordneten
Granitstreifen. Neue Bäume und Sitzplateaus sowie zusätzliche
Sitzgelegenheiten, Trinkbrunnen, aber vor allem die deutliche
Vergrößerung des Freifläche verändern den Platz. Dazu der Neubauer
Bezirksvorsteher: "Dass gerade in der stark vom motorisierten Verkehr
belasteten Neustiftgasse durch die Schließung der Nebenfahrbahn am
Augustinplatzl mehr Platz für die Menschen gewonnen werden konnte,
freut mich besonders. Die deutliche Vergrößerung des Platzes, die
Betonung seines städtischen Charakters mit der Möglichkeit zur
Mehrfachnutzung tragen zur Umverteilung des öffentlichen Raums
zugunsten von mehr Lebensqualität bei". Das Spannungsfeld zwischen
geschichtsträchtigem Platz und urbaner Umgebung wird thematisiert und
genutzt; so zeichnet die Oberflächengestaltung z. B. auch den
ehemaligen Verlauf des Ottakringer Baches nach.

Im Rahmen des Bürgerbeiteiligungsprozesses "agenda wien sieben"
arbeitete seit 2003 eine Projektgruppe am Projekt "Augustinplatz
neu". Robert Lechner von der agenda wien sieben: "In unzähligen
Projektgruppentreffen wurde mit BürgerInnen ein detaillierter
Anforderungskatalog für den Augustinplatz erarbeitet. Eine
außergewöhnlich große Anzahl an Menschen hat sich in der einen oder
anderen Form am Augustinplatz beteiligt. Von der ersten Idee bis hin
zur Detailplanung gemeinsam mit DI Ursula Kose (Büro koselicka) gab
es viele Diskussionsrunden, Projektgruppentreffen und ein großes
AnrainerInnenforum, aber auch unkonventionelle Zugänge zur Planung
wie das Projekt ‚Geschichten mit Geschichte’ - Kulturgeschichte
Augustinplatz. Insgesamt wurden so mehr als 200 AnrainerInnen in den
Planungsprozess einbezogen." Das Projekt ist aber auch beispielgebend
für die enge Zusammenarbeit zwischen BürgerInnen und der Verwaltung:
"Ohne die Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung, der Planerin Ursula
Kose und den MitarbeiterInnen der Stadt Wien wäre dieses gelungene
Beispiel für die Aufwertung des öffentlichen Raums in Wien Neubau
nicht möglich gewesen. Dieses Beispiel wird auch an anderen Orten im
Bezirk Schule machen!" bedankt sich Robert Lechner bei der
Stadtverwaltung.

Umsetzung ab 10. Juli 2007

Die Bauarbeiten beginnen mit der Sanierung des Straßenraumes im
Sommer, die tatsächliche Umgestaltung des Platzes wird
schwerpunktmäßig auf den Herbst konzentriert sein. Der Abschluss der
Bauarbeiten und die Eröffnung des Augustinplatzes neu sind für
Spätherbst 2007 vorgesehen.

"Mein herzlicher Dank geht an alle NeubauerInnen, die sich in vielen
Stunden an der Gestaltung Ihres Grätzels beteiligt haben. Gerade in
der Bezirkspolitik ist ein Prozess wie die agenda wien sieben Motor
und Kommunikationsstruktur. Agenda bringt sehr viele
unterschiedlichen Blickwinkel zusammen, wie es die konventionelle
Planung alleine oft gar nicht schaffen könnte. Planung unter
BürgerInnenbeteiligung dauert vielleicht manchmal etwas länger, da
die Aushandlungsprozesse vielfältiger sind. Was jedoch zählt:
Beteiligung wirkt und bewirkt viel," so Bezirksvorsteher Blimlinger
abschließend.

Rückfragehinweis:
Bezirksvorstehung Neubau
Leonore Gewessler
1070 Wien, Hermanngasse 24-26
Tel. 01/4000-07114

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